Forschern der Uni Zürich ist es gelungen, einen Genkomplex auszumachen, der für die Mineralisation des Zahnschmelzes zuständig ist. Dazu manipulierten sie Mäuse mit unterschiedlichen Mutationen in jenen Proteinen, die auf dem sogenannten Wnt-Weg für die Schmelzbildung zuständig sind. Der Wnt-Weg ist einer von vielen Signaltransduktionswegen des Körpers, durch den Zellen in der Lage sind, auf äußere Reize zu reagieren. So spielt dieser Weg auch eine tragende Rolle bei der Entstehung von Krankheiten. Das Ergebnis: Alle Mäuse mit mutierten Schmelz-Proteinen zeigten Defekte an ihren Zähnen. Damit konnte ein direkter Zusammenhang zwischen der genetischen Veranlagung und gesunden Zähnen hergestellt werden. Mundgesundheit liegt also nicht alleine an der häuslichen Mundhygiene.

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