Die Experten für implantatgetragenen Zahnersatz Organical CAD/CAM aus Berlin und die Spezialisten für Modellherstellung Shera bieten innerhalb ihrer engen Kooperation hochpräzise Implantatmodelle an. Mit Shera4implants werden alle Komponenten rund um das Implantatmodell angeboten.

Was passiert, wenn sich CAD/CAM-Experten für implantatgetragenen Zahnersatz und Spezialisten für Modellherstellung treffen? Sie entwickeln ein gemeinsames Konzept für hochpräzise Implantatmodelle, machen diese preiswerter und optimieren den Workflow. So geschehen bei der Kooperation zwischen Organical CAD/CAM und der Shera Werkstoff-Technologie.

Was ist Shera4implants?

Das Unternehmen Shera hat seit Juni 2018 die Produktreihe Shera4implants im Portfolio. Für Organical CAD/CAM vertreibt das Unternehmen seitdem exklusiv in Deutschland und Österreich z. B. Scanbodies und Modellanaloge für die klassische sowie digitale Modellherstellung. Bei den Werkstücken handelt es sich um Replika, die mit den gängigsten Implantatsystemen von Camlog, Dentsply Sirona, Nobel Biocare und Straumann kompatibel sind.

Organical gehört zur Rübeling & Klar-Gruppe, die seit mehr als drei Jahrzehnten Erfahrung im Bereich der Implantat-Prothetik hat und seit fünf Jahren Komponenten dafür herstellt, z. B. diverse Bestandteile für verschraubte und zementierte prothetische Restaurationen. Neben den Hard-Facts gibt es auch ein Software-Plus: Die Bibliotheken der wichtigsten Implantatsysteme stehen online bei Shera als Download zur Verfügung. Sie sind zugänglich für alle offenen CAD-Systeme von Dental Wings, 3shape oder Exocad.

Welche Scanbodies sind verfügbar?

Die Scanbodies innerhalb von Shera4implants sind in zwei Varianten verfügbar. Der wiederverwendbare und autoklavierbare Scanbody besteht aus scanbarem PEEK und einer verschleißarmen Titan-Anschlussgeometrie. Eine innenliegende, festsitzende Schraube bietet dem Patienten besonderen Schutz vor dem Verschlucken der Schraube. Der Einwegscanbody besteht komplett aus PEEK und besitzt eine herausnehmbare Schraube.

Kann die Modellherstellung delegiert werden?

Wer sein Implantatmodell nicht selbst fertigen oder drucken will, kann das Know-how der Shera nutzen. Das Unternehmen bietet nicht nur die Komponenten für das Implantatmodell an, sondern ergänzt die Performance des Dentallabors an jeder Stelle des Workflows – bis hin zur Lieferung des fertig gedruckten Implantatmodells nach designtem Datensatz aus dem Labor.

Aus welchen Materialien lassen sich die Abutments fertigen?

Die passenden individuellen Abutments lassen sich im digitalen Workflow aus Zirkonoxid oder Titan fräsen. Es stehen sowohl Klebebasen für die Hybridtechnologie als auch provisorische Abutments für die temporäre Versorgung zur Verfügung. Mit den Shera4implants-Komponenten und der Designsoftware ist das Labor flexibler, schneller und unabhängig von bestimmten Herstellern.

Organical-Chef Andreas Klar erklärt: „Die gute Zusammenarbeit mit dem Sheradigital-Team hatte uns bewogen, die Kooperation zu intensivieren und den Vertrieb unserer Organical-Prothetik-Komponenten an Shera zu übertragen.“

„Ganz klar, dass wir mit Organical CAD/CAM arbeiten wollten: Das Team rund um Andreas Klar ist sehr erfahren und liefert erstklassige Qualität. Die Erweiterung unseres Portfolios rundet unsere Kompetenz bei der Modellherstellung ab – analog und digital.“, betont Shera-Geschäftsführer Jens Grill.