Forscher des Deutschen Krebsforschungszentrums suchen nach einer Möglichkeit, das Risiko für Krebserkrankungen des Rachenraums möglichst frühzeitig zu erkennen. Rund 70 % dieser Tumore stehen in direktem Zusammenhang mit dem humanen Papillomavirus (HPV), Typ 16.  Zwischen Infektion und Krebsdiagnose liegen meist zehn Jahre. Aus diesem Grund wurden rund 200 Blutproben von Krebspatienten gezielt nach HPV-Antikörpern untersucht. Mittels Genexpressionsanalysen der Virusgene konnte bereits erkannt werden, dass der Antikörper-Test nur bei Patienten positiv ausfiel, deren Erkrankung auf das HP-Virus zurückzuführen war. Demnach könnte ein Bluttest reichen, um das Risiko abschätzen zu können, in den nächsten zehn Jahren an einem Rachentumor zu erkranken.

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