Forscher der Oregon Health and Science University wollten sich nicht mehr damit abfinden, dass ein Zahn nach Wurzelbehandlung als lebloses Objekt im Kiefer verbleibt. Sie schoben in den behandelten Kanal eine dünne Kohlenstoff-Faser und brachten in den verbleibenden Hohlraum ein mit dentalen Zellen versetztes Hydrogel. Sobald sich das Hydrogel verfestigt hatte, wurde die Kohlenstoff-Faser wieder entfernt und der neu entstandene Kanal mit Endothelzellen aufgefüllt. Erste Versuche an isolierten Zellen zeigten, dass sich nach 7 Tagen neue Blutgefäße gebildet hatten, die den Zahn versorgen und vital halten konnten.

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