Nach einer misslungenen endodontischen Behandlung (Abb. 1) stellte sich ein 62-jähriger Patient bei uns vor. Nach ausführlicher Begutachtung und Diskussion mit dem Patienten kamen wir zu der Entscheidung, dass ein Implantat langfristig die beste Lösung darstellte. Die Extraktionslücke des Prämolaren ließ nur wenig Platz für das zu setzende Implantat und das ungleiche Knochenverhältnis der sehr schmalen Kortikalis stellte eine große Herausforderung dar. Die Anwendung des kompletten digitalen Implantologie-Workflows erlaubte die detailgetreue Behandlungsplanung und die Fertigung der notwendigen Prothetik anhand rein virtueller Daten.