Das Kapitel Augmentation (Knochenaugmentation) ist mit dem Kapitel Implantate genau so eng verwoben wie die Parodontologie mit der Implantologie. Das eine kommt ohne das andere nicht aus und umgekehrt. Bei einer Fortbildung zum Thema „Augmentation“ werden die beiden erfahrenen Implantologen Dr. Michael Gahlert und PD Dr. Stefan Röhling im kleinen Teilnehmerkreis detailliert darauf eingehen.

Wie schnell kommt der beginnende Implantologe intraoperativ zu der Erkenntnis, dass die vorliegenden anatomischen Verhältnisse für Implantate unzureichend oder anders ausgedrückt, nicht optimal befriedigend sind. Selbst bei genauer Vorplanungen im Sinne dreidimensionaler Röntgentechnologie oder sogar Backwardplanning zeigt die klinische Erfahrung, dass in dem einen oder anderen Fall eine spontane intraoperative Entscheidung notwendig ist, freiliegende Teile der mikrorauhen Oberfläche der Implantate abzudecken.

  • Doch welches Material ist das zuverlässigste?
  • Synthetische Knochenmaterialien vielleicht?
  • Bovine Knochenersatzmaterialien, Membranen oder sogar Biomaterialien aus Kollagen?
  • Wie sieht es mit autologem Knochenmaterial aus vom Patienten selbst?
  • Sollte es spongiös sein, in welcher Partikelgröße am besten oder vielleicht als Blocktransplantat?

Die erste Augmentation

Diese Fragen können im Rahmen unserer Fortbildung natürlich auch nicht abschließend beantwortet werden, aber die Referenten zeigen ihr Praxiskonzept, welches sich seit Jahrzehnten bewährt hat. Mit diesem Rüstzeug und anhand klinischer Live-Beispiele können die Teilnehmer am darauf folgenden Montag selbst entscheiden, wie sie sich verhalten in einer intraoperativen Situation, in welcher sie vorher Unsicherheiten gespürt haben. Diese Fortbildung beleuchtet mehrere Facetten der Augmentation, die von der operativ technischen Umsetzung genau erklärt werden.

Die Plätze sind auf 8 Teilnehmer begrenzt.

Termin: 11. Juli 2020, 9 Uhr bis zirka 16 Uhr

Ort: München, Oralchirurgie 1, Theatinerstr. 1, 80333 München