Peter Randelzhofer

Im vorgestellten Patientenfall ist der Unterkiefer-Seitenzahnbereich regio 35-36 in vertikaler und vor allem horizontaler Richtung im Zuge des Zahnverlustes deutlich resorbiert (Abb. 1, 2). Da die Zahnlücke auf Wunsch des Patienten aufgrund des unversehrten Zahnes 34 und der Krone am Zahn 37 nicht mit einer konventionellen Brücke versehen werden sollte, sind bei ausreichendem Knochenlager Implantate die Versorgung der Wahl. Nach klinischer Diagnostik und Röntgenanalyse wurde der Patient über die Therapiemöglichkeiten aufgeklärt. Das limitierte Knochenvolumen erforderte eine Hartgewebeaugmentation am Kieferkamm, die aufgrund der Stärke der Einziehung zweizeitig vorgenommen werden sollte.