pip Fotostory: Peter Randelzhofer

Kurze Implantate, die kleiner/gleich acht Millimeter lang sind, sind heutzutage etabliert. Sie verfügen über eine gute und auch in Langzeitstudien ausreichend dokumentierte Studienlage, die häufig die Gleichwertigkeit kurzer Implantate gegenüber Standardimplantaten bestätigt. Mit den Kurzen lassen sich invasive chirurgische Eingriffe wie ein Sinuslift oder Maßnahmen zur Kieferkammaugmentation mit möglicherweise einhergehender erhöhter Morbidität vermeiden. Auch werden die Kosten gegenüber diesen aufwendigen Behandlungen mit dem Einsatz von kurzen Implantaten verringert. Ausreichend Erfahrung im Bereich der Implantationen ist jedoch notwendig, um die Kurzen mit ihren Besonderheiten erfolgreich zu setzen. Probleme können insbesondere darin liegen, die Implantate in dem richtigen Winkel/Achse und mit der geeigneten Primärstabilität zu inserieren. Auch muss das Verhältnis der Implantatlänge zur Kronendimension beachtet werden, insbesondere, wenn der Seitenzahn die volle Kaukraft und womöglich Scherkräfte bei der Laterotrusionsbewegung abfedern muss.