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Dental-MRT – Vorteil für den klinischen Praxialltag?

Frau T. aus Bad Hersfeld fragt

Liebe pip-Redaktion, kaum hat man sich zu Ende damit beschäftigen können, inwieweit ein DVT in der oralchirurgischen und implantologischen Praxis sinnvoll genutzt werden kann, dreht sich auf einmal alles um die Dental-MRT. Welchen – außer für den Industriehersteller – Vorteil hätte dieses Verfahren? Viele Grüße nach Berlin,

pip antwortet

Liebe Frau T., nicht zuletzt die Umbenennung der „AG Röntgenologie“ innerhalb der DGZMK in die „AG für Bildgebung in der Zahn-, Mund-und Kieferheilkunde“ zeigt, dass künftig auch weitere, nicht röntgenologische Technologien Einzug in die Klinik halten werden. Und tatsächlich gestatten moderne Dental-MRT nun auch eine dreidimensionale Darstellung der Strukturen, und hier eben auch die Lokalisierung von Nerven und anderen Weichgewebsstrukturen. Kombiniert mit einem CT-Scan ließen sich damit z.B. Implantatplanungen und auch Guided Surgery bis hin zur vorgelagerten CAD/CAM-Herstellung des Zahnersatzes sehr aussagefähig und sicher durchführen.

Ein wesentlicher Vorteil der MRT ist natürlich ihre Strahlenfreiheit. In der Kieferorthopädie wie auch der MKG sagt man der Dental-MRT daher durchaus eine hoffnungsvolle Zukunft voraus.

Beste Grüße zurück nach Bad Hersfeld
Ihre pip-Redaktion