Gerade die ersten Praxisjahre sind von einem hohen bürokratischen wie auch administrativen Aufwand geprägt. Nicht nur die Anforderungen hinsichtlich QM, Abrechnung und Personal nehmen einen großen Teil der verfügbaren Zeit in Anspruch. Auch müssen Abläufe definiert und Routinen etabliert werden.

Im ersten Teil des Beitrags (zum Beitrag) ging es darum, wie eine Praxis vom ersten Patientenkontakt bis zur Behandlungsplanung von den Leistungen und Services eines Abrechnungszentrums profitieren kann. So findet die Praxis bei dem Behandlungsgespräch Unterstützung durch ein multilinguales Dokumentenmanagement. Bei einem negativen Bescheid des privaten Kostenträgers im Rahmen eines eingereichten privaten Therapieplans hilft ein intelligentes Argumentations-Programm bei der Durchsetzung. Online-Ankaufsanfragen geben bereits vor der Behandlung eine finanzielle Sicherheit. Wie die Praxis auch im Rahmen des weiteren Patientenprozesses von einem Abrechnungsunternehmen profitieren kann, wird im Folgenden behandelt.

Eine lückenlose Berücksichtigung aller Abrechnungspositionen ist wirtschaftlich hoch relevant

Im Anschluss an die Behandlung geht es um die korrekte Abrechnung der von der Praxis erbrachten Leistung. Doch so einfach wie man sich das vorstellt,ist das Thema Abrechnung dann doch nicht. Werden immer alle erbrachten Leistungen mit den jeweils korrekten Steigerungsfaktoren angesetzt? Gibt es Abrechnungspositionen, die bei einer bestimmten Leistung in den letzten Quartalen immer angesetzt, aber im aktuellen Quartal vergessen wurden? Hat sich die Abrechnungspraxis aufgrund eines Personalwechsels geändert? Ist das eigene Abrechnungspersonal regelmäßig auf fachspezifischen Fortbildungen? Und was, wenn die eigene Abrechnungsfachkraft krankheitsbedingt kurzfristig ausfällt oder aufgrund eines hohen Abrechnungsaufkommens nicht hinterher kommt? Vieles kann im Kontext der Abrechnung schief gehen, vergessen werden oder den Prozess erschweren. Alle genannten Punkte können eine Praxis in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten bringen. Gerade dann, wenn die Praxis noch nicht etabliert ist und über genügend Rücklagen verfügt. Denn eines ist sicher: Ohne Abrechnung keine Liquidität. Ohne Liquidität keine Begleichung laufender Kosten. Daher ist es wichtig, als Praxis einen fähigen Partner an seiner Seite zu haben, der bei den genannten Themen schnell und unbürokratisch Hilfestellung im benötigten Rahmen bietet. Einige Abrechnungsunternehmen unterstützen die Praxis daher in allen genannten Bereichen – von Online-Benchmark-Systemen auf Abrechnungszifferebene,über eigene Fortbildungsveranstaltungen zu aktuellen Themen,bis hin zur Unterstützung bei Personalengpässen in der Abrechnung.

Leistung erbracht und jetzt auf das Geld warten? Nicht mit einem Abrechnungsunternehmen

Garantierte Leistungsvergütung – jeden Tag zum Wunschtermin. Die Begleichung im Rahmen einer Behandlung erbrachter Leistungen kann seitens des Kostenträgers häufig vier bis acht Wochen dauern. Rechnet eine Praxis noch in Eigenregie mit den Patienten ab, kann es sein, dass sie in dieser Zeit in die Vorfinanzierung gehen muss – inklusive aller Risiken. Nicht selten werden bei auftretenden Erstattungsschwierigkeiten daraus sogar mehrere Monate. Nutzt die Praxis hingegen die Online-Abrechnung eines modernen Abrechnungszentrums, erhält sie auf Wunsch binnen 24 Stunden nach Eingang der Abrechnung das Honorar ausbezahlt. Somit ist die Praxisliquidität garantiert. Auch fällt für die Praxis eine erweiterte Rechnungsadministration inklusive Rechnungseingangskontrolle, Mahnwesen, Portokosten etc. weg. In der Regel gleichen bereits die jährlich eingesparten Kosten für Druck, Kuverts und Porto einen Großteil der Factoring-Gebühren aus. Hier lohnt sich auch ein Blick auf das neutrale Kalkulationstool www.factoringmatrix.de, auf welchem praxisindividuell die Abrechnung in Eigenregie einem Abrechnungszentrum gegenübergestellt werden kann. Und auch die Rechnungsindividualisierung durch das Praxislogo ist mittlerweile bei den meisten Abrechnungszentren eine Basisleistung.

Teil 3 folgt!