50 Jahre Einmal-Injektionskanülen in Deutschland – über 400 Millionen schmerzfreie Injektionen. Kaum jemand kann oder mag sich noch an andere Zeiten erinnern: Vor 1967 waren Injektionen für den Patienten oft sehr schmerzhaft und mit deutlich mehr Risiken für Behandler und Assistenz versehen.

Die seinerzeit vorhandenen Nadeln wurden nach jeder Anwendung von Hand gereinigt, desinfiziert und im Idealfall noch einmal leicht angeschliffen. Die Gefahr einer Kontamination durch Nadelstichverletzungen war für alle Beteiligten sehr hoch und natürlich nahm die Schärfe der Spitze mit jeder Verwendung mehr und mehr ab. Hager & Werken führte 1967 als erstes deutsches Unternehmen eine hygienisch versiegelte Injektionskanüle für den Einmalgebrauch ein. Eine Packung mit 100 Miraject Kanülen war bereits günstiger als die 12er Packung der herkömmlich aufzubereitenden Nadeln. Ab sofort stand für jeden Patienten eine sterile und spitze Injektionskanüle zur Verfügung, was diese mit einer positiven Weiterempfehlung Ihres Zahnarztes gedankt haben.

Miraject – 50 Jahre Spitzen-Qualität.

Die Miraject Injektionskanüle zeichnet sich seitdem besonders durch ihre schmerzfreie Anwendung aus und „besticht“ durch ihre ausgefeilten Produkteigenschaften. Dazu zählen der dreifache, feine Lanzettenschliff, die Silikonbeschichtung für ein besseres Gleitverhalten und das hygienische Sterilitätssiegel. Die angebrachte Einstichmarkierung zeigt die optimale Einstichposition der Nadel an, sodass der Einstich für den Patienten fast vollkommen schmerzfrei ist. Miraject Kanülen werden unter strengsten Qualitätskontrollen hergestellt und erfüllen damit die hohen Ansprüche der Injektionshygiene. Heute umfasst das Miraject Sortiment 24 verschiedene Nadeln. Für jede Anwendung von der Injektion über die Endospülung bis hin zur Applikation erhalten Sie die passende Miraject Kanüle.

Miramatic Boxen und Spritzenständer runden das Sortiment ab

Schätzungsweise über 4.000 Injektionen pro Zahnarzt pro Jahr bedeuten auch über 4.000 mit dem Blut des Patienten kontaminierte Nadeln, die entsorgt werden müssen. Ein heikler Moment für das Praxisteam, denn bei jeder Nadelstichverletzung droht die Gefahr einer durch Blut übertragenen Infektionskrankheit, allen voran Hepatitis B und C sowie HIV. Immerhin leiden über 2 % der Patienten an einer dieser Infektionen.

In deutschen Praxen ereignen sich insgesamt ca. 500.000 Nadelstichverletzungen, wobei die Dunkelziffer sehr groß ist und diese Anzahl verdoppeln dürfte. Nadelstichverletzungen passieren zu über 80 % nach dem Gebrauch und im Rahmen der Entsorgung der Nadel, wobei das „Recapping“, das Zurückführen gebrauchter Kanülen in die Schutzhülle, die Hauptursache darstellt.Die BioStoffV Paragraf 11, Abs. 3 besagt hier: „Der Arbeitgeberhat sicherzustellen, dass gebrauchte Kanülen nicht in die Schutzkappenzurückgesteckt werden. Werden Tätigkeiten ausgeübt, dienach dem Stand der Technik eine Mehrfachverwendung des medizinischenInstruments erforderlich machen, und muss dabeidie Kanüle in die Schutzkappe zurückgesteckt werden, ist dieszulässig, wenn ein Verfahren angewendet wird, das ein sicheresZurückstecken der Kanüle in die Schutzkappe mit einer Hand erlaubt.“Nadeln, die offen auf dem Schwebetisch liegen, sind einegroße Gefahr.

Der Spritzenständer Miramatic Holder Plus bietet einen sicheren Stand für die Spritze, welche senkrecht in der eigenen Schutzhülle steht. Eine Feststellklemme hält dabei die Schutzhülle sicher fest. Der Miramatic Holder Plus lässt sich einhändig bedienen und vermindert somit das Verletzungsrisiko beim Recapping. Der Spritzenständer ist die optimale Ergänzung zum Miramatic-System. Hierbei wird die Nadel nicht mehr auf- und abgeschraubt. Durch die patentierte Entriegelung wird sie mit einem „Klick“ aufgesteckt und fällt, gegenüber der herkömmlichen Technik, mit einem „Plopp“ in die Box. Ganz ohne zu schrauben, nur mit einer Hand.