Das Unternehmen Zirkonzahn hat spezielle Versiegelungsschrauben entwickelt und damit eine häufige Problematik im Praxisalltag gelöst. Neue Versiegelungsschrauben dienen dem Verschließen okklusaler Schraubenkanäle bei implantatgetragenen Zirkonoxid-Restaurationen.

Nach dem Einsetzen und dem Verschrauben einer implantatgetragenen Zirkonoxid-Restauration im Patientenmund ist der Schraubenkanal sauber und dicht zu verschließen. Bei okklusal verschraubten Restaurationen werden hierfür häufig Watte und zu polymerisierender Kunststoff verwendet. Eine spätere Entnahme der Restauration gestaltet sich dadurch jedoch oft relativ aufwendig.

Versiegelungsschrauben: Smart und sicher

Das Südtiroler Unternehmen Zirkonzahn bietet nun eine intelligente Alternative an. Die Zirkonoxid-Restauration wird laborseitig im Zirkonzahn-Fräsgerät mit Schraubenkanalgewinden versehen. Dieses Gewinde ermöglicht das Eindrehen der neuen, speziellen Versiegelungsschrauben. Der Schraubenkanal ist somit sauber und dicht verschlossen. Soll zu einem späteren Zeitpunkt die Restauration entnommen werden (z. B. professionelle Reinigung), löst der Zahnarzt die Kunststoffschrauben sprichwörtlich im Handumdrehen mit einem auf der Turbine fixierten Extraktor heraus. Der Gewindekanal bleibt unversehrt und kann bei einer späteren Wiedereingliederung mit einer neuen Kunststoffschraube einfach wieder verschlossen werden. Zudem wird durch das Gewinde ein gleichmäßiger Gegendruck auf die Implantatschraube ausgeübt, was die Stabilität unterstützt.