Vor mehr als 80 Jahren brachte Kulzer den ersten heißpolymerisierenden Prothesenkunststoff 
Paladon auf den Markt. Aus dem ersten Pala-Produkt ist ein komplettes System entstanden.

Das System umfasst alle Produkte – von der Modellanalyse über die Erstellung der Prothesen mit Prothesenkunststoffen und die Auswahl der Prothesenzähne bis hin zum Transport. Was das System besonders macht? „Alle Pala Mix & Match-Zahnlinien sind miteinander kompatibel und auf die Prothesenkunststoffe, Colorfluids und viele weitere Komponenten abgestimmt. Geräte und weiteres Zubehör decken den gesamten Arbeitsprozess bei der Prothesenherstellung im Labor ab“, so Olaf Mrotzek, Key Account Manager Zähne bei Kulzer.

Gut kombiniert

Die Zähne werden im sogenannten INCOMP-Verfahren hergestellt. Bei dieser Methode wird das Zahnmaterial sowohl injiziert als auch gepresst. Dabei werden die Schneide in der Zahnform komprimiert und das vorpolymerisierte Zahnmaterial in mehreren hochvernetzten Schichten in die Zahnform gespritzt. Der Kunststoffzahn erreicht so eine hohe Dichte – ohne Porositäten und Lunker. Die Formenvielfalt von Pala Mondial lässt Anwender in jeder Mundsituation flexibel agieren, während sich die Seitenzahnlinie Pala Idealis aufgrund ihrer reduzierten Höckerneigung speziell für die Implantat- und Gerontoprothetik eignet. Alle Pala-Zahnlinien sowie die Pala-Veneer-Verblendschalen lassen sich im Mix & Match-Konzept frei miteinander kombinieren und in allen Aufstellkonzepten verarbeiten.

Individuell fertiggestellt

Auch die Prothesenkunststoffe sind flexibel anwendbar (Stopf-, Press- oder Gießtechnik) und gut auf das System abgestimmt. „Die Kombination aus Pala-Zähnen und Kunststoffen sorgt für mehr Anwendungssicherheit und gewährt besten Haftverbund bei einfacher Verarbeitung“, so Mrotzek. „Das i-Tüpfelchen holen Anwender mit den Pala cre-active-Colorfluids heraus.“ Mit den lichthärtenden Kunststoffen erhält die Prothesenbasis eine charakteristische Farbe und Struktur. Nach der Versiegelung bekommt der Zahnarzt beziehungsweise der Patient die fertige Prothese in der praktischen Pala-Box.