Seit der IDS 2019 ist Logon auf dem Markt erhältlich. Bei der Entwicklung standen vor allem die praktische Handhabung und die Effizienz des Behandlungsablaufs im Mittelpunkt. Mit an der Entwicklung beteiligt war Dr. Axel Kirsch, der noch einmal sein ganzes Know-how aus mehr als 40 Jahren aktiver Grundlagenforschung und Praxistätigkeit für die Entwicklung des neuen Logon Implantatsystems genutzt. Ein System, von dem Kliniker, Praxen und Patienten aufgrund vieler Detailverbesserungen profitieren.

Bei der Entwicklung des Implantatsystems Logon wurden zahlreiche Optimierungen in der praktischen Handhabung sowie der Effizienz des Behandlungsablaufs berücksichtigt. So kann beispielsweise der vormontierte Einbringpfosten nach der Insertion des Implantats als Scanbody verwendet werden. Alternativ kann auf dem Einbringpfosten eine geschlossene Abformung mittels einer Repositionskappe erfolgen. Auch ist es möglich, darauf eine provisorische Versorgung aufzubringen. Das Bohrprotokoll zur Insertion der Logon Implantate ist bewusst sehr schlank gehalten. Nach dem Ankörnen mit einem Rosenbohrer erfolgt eine Initialbohrung mit dem Pilotbohrer. Dieser verfügt über einen aufsteckbaren Tiefenstopp. Als nächste Schritte folgen der Vorbohrer und der finale Formbohrer, welche beide über einen vormontierten, abnehmbaren Tiefenstopp verfügen. Diese beiden Bohrer sind im praktischen All-in-one-Implantat-Set als Rundum-Sorglos-Paket erhältlich. Den Vorbohrer gibt es für jeden Durchmesser, den Formbohrer für jede Länge und Durchmesser der Implantatgeometrien. Ein Gewindeschneider steht optional für den harten kortikalen Knochen zur Verfügung.

Dr. Axel Kirsch präsentiert das neue Logon-Implantatsystem.

Design und Oberflächentechnologie

Beim Implantatdesign und der Oberflächentechnologie standen ebenfalls Einfachheit und Anwenderfreundlichkeit im Vordergrund. „Die mikro- und nanostrukturierten Oberflächen der Implantate sind zu 100 Prozent frei von Strahlmittel-Rückständen, da wir keine Sandstrahlung einsetzen. Damit kann es zu keinerlei Abrieb durch anhaftende Partikel kommen. Das Gewinde ist im Vergleich zu sandgestrahlten Implantaten zudem extrem scharf, was zu einem durchgehenden Knochenkontakt führt und das Eindrehen des Implantats selbst in dichtem Knochen erleichtert“, beschreibt Dr. Axel Kirsch. Zudem verfügen sie über ein integriertes Plattform-Switching. Die optimierte Implantat-Abutment-Verbindung resultiert in einem deutlich minimierten Rotationsspiel und einer höheren Festigkeit vergleichbarer Verbindungstypen.

Volloptimiert für den digitalen Workflow

Das System ist sehr universell von der Einzelzahnversorgung bis hin zur Full-Arch-Versorgung und auf den digitalen Workflow konzipiert. Dadurch ist es möglich, mit nur einem einzigen System die Anforderungen unterschiedlichster Rehabilitationskonzepte abzudecken. Der Intraoralscan kann direkt über den Einbringpfosten erfolgen, aber auch klassisch abgeformt werden. Die notwendigen digitalen Datensätze sind bei den führenden CAD-Anbietern hinterlegt. Von der digitalen Modellherstellung über einteilige, individuelle Abutments bis hin zu implantatgetragenen Stegen und verschraubten Brücken ist alles möglich. „Sie sehen, ein ganzes Feuerwerk sehr vieler neuer, in der Behandlung Erfolg entscheidender und wesentlicher Details“, fasst Dr. Kirsch zusammen.