Ein Grund zum Feiern jagt den nächsten: Nachdem Geschäftsführer Alexander Scholz vor kurzem die anstehende eventuelle Übernahme von 70 % des Unternehmens und damit ein beeindruckend breites Fundament durch einen der dentalen Weltmarktführer, Henry Schein, verkünden konnte, begingtmedentis nun mit einem Reigen von Festlichkeiten in Berlin das fünfjährige Jubiläum der erfolgreichen implantologischen Navigationssoftware ICX-Magellan.

Nachdem medentis 2013 mit ICX-Magellan und der Fertigung von 123 Schablonen im Jahr gestartet war, wird diese Menge heute manchmal an einem einzigen Tag abgefragt. Dies spiegelt auch die dynamische Entwicklung des digitalen Workflows in den Anwenderpraxen wider. „Mit über 10.000 Schablonen im laufenden Jahr dürften wir im deutschen Markt vermutlich derzeit die Nummer eins sein“, so Alexander Scholz. ICX-Experte und ZTM Dirk Völlmecke präsentierte im Waldorf Astoria Berlin etliche Neuheiten im ICX-Premium-Segment. Zur IDS wird u.a. mit ICX-Independent eine in Deutschland gefertigte Fräsmaschine vorgestellt. „Einfachstes Plug and Play“, so Völlmecke, zur kostengünstigen Anfertigung individueller Abutments. Die Zukunft heißt ICX-Magellan X, eine cloudbasierte Software, die Alessandro Motroni als maßgeblicher Entwickler der Software im Detail vorstellte. Sie gestattet den gesicherten gemeinsamen Zugriff auf die Planung seitens Chirurg, Prothetiker und Zahntechniker, auch den Zugriff vom Smartphone oder Tablet und für das Behandlerteam damit größtmögliche Unabhängigkeit von Zeit und Raum.

Dr. Uwe Jaenisch ließ die Teilnehmer an seiner Erfolgsgeschichte der auf dem All-on-Four-Konzept basierenden Versorgungen mit ICX-Imperial teilhaben und entfachte eine interessante Diskussion. Auf welch hohem Niveau inzwischen mit navigierter Chirurgie für den Patienten sehr attraktive und minimalinvasive Sofortversorgungen möglich sind, zeigte M.Sc.Andreas van Orten. Dr. Marko Schauermann illustrierte das kongeniale Zusammenspiel von Cerec mit ICX-Magellan und ICX-Implantaten bei der Einzelzahnversorgung, dem „working horse“ in der implantologischen Praxis.

Ein ganzes Zukunftsmusik-Konzert

Heute ist medentis medical ein global aufgestelltes Unternehmen mit 92 Mitarbeitern in Deutschland und 250 weltweit. Bereits zur IDS in Köln wird mit ICX-Royal eine prothetische Lösung aus einer Hand für ästhetisch besonders anspruchsvolle Patienten vorgestellt. Mit dem ICX-Bone Mesh, einem digital geplanten, individualisierten Titangitter, ergänzt medentis sein Angebot im bioregenerativen Bereich. Spannende Zukunftsmusik ist ein gänzlich neues Fertigungskonzept: ICX-Diamond wird das erste geschmiedete Implantat sein. Die Innengeometrie wird nicht gefräst, sondern in hocherhitztem Zustand gestempelt – damit erhalten die Außenwände eine völlig neue Festigkeit. Aktuell laufen vielversprechende Studien mit namhaften Universitäten und der Aufbau einer eigenen Fertigung. „Die Zukunft der Implantologie ist digital, und sie gehört geschmiedeten Implantaten“, folgerte Scholz.

Ein Get-Together in der berühmten Monkey Bar des Bikini Hotels Berlin mit Burlesque-Show hatte die Gäste auf den freudigen Anlass eingestimmt. Das festliche Highlight bildete die begehrte und launige Halloween-Party in der Feinschmecker-Etage des berühmten KaDeWe – Kaufhaus des Westens. In einem bunten Treiben aus Vampiren, Zombies und Gespenstern und bei kulinarischen Köstlichkeiten und prickelnden Getränken stand fest: Für ICX- Anwender besteht auch für die kommenden Jahre keinerlei Grund zum Fürchten.