Wissenschaftlern um Prof. Paul D. Dalton am Würzburger Lehrstuhl für Funktionswerkstoffe in der Medizin ist gelungen, das Druckverfahren für künstliche Trägergerüste deutlich zu verbessern. Neben der vertikalen Platzierung der hoch aufgelösten Fasern erlaubt die nun entwickelte Technik auch einen horizontale Druck, und erweitert damit die Einsatzmöglichkeiten ungemein. Da sich eine Form auch sofort auf die Mechanik auswirkt, können nun Gewebe mit gänzlich neuen makroskopischen Eigenschaften entwickelt werden. Das Team um Dalton träumt gar von der „reversen Entwicklung“: Sobald die erwünschten Eigenschaften eines Implantates definiert sind, können Gewebestrukturen gestaltet werden, die genau diese Eigenschaften erfüllen.

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