Eine Forschungsgruppe der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zusammen mit dem IZI -Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunolgie und dem IMWS – Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen und den Zahnmedizinischen Kliniken der Universität Bern haben einen neuartigen Wirkstoffkomplex zur Behandlung der Parodontitis entwickelt. Hierbei wird über ein aus Polymeren bestehendes, bio-abbaubares Stäbchen ein Antibiotika-Komplex aus Minocyclin und Magnesiumstearat in die entzündete Zahnfleischtasche appliziert. Das Antibiotikum wirkt damit nur lokal im Mundraum und verbleibt laut Aussagen der Wissenschaftler 6-8 Wochen im Mund, ehe es sich rückstandslos zersetzt.

Foto: Shutterstock