Dass Synergien beim Zusammenschluss von größeren Unternehmenseinheiten keine Lippenbekenntnisse bleiben müssen, bewiesen Nobel Biocare und Kavo Kerr an der IDS mit einem gelungenen gemeinsamen Messeauftritt und der Präsentation einer ganzen Reihe sich nahtlos ergänzender Workflows. Mit DTX Studio präsentierten sie dabei eine neue digitale Plattform, die Diagnostik und Behandlung und die Konnektivität durch die gesamte Behandlungsdauer revolutionieren wird.

DTX Studio ist als modulare Lösung konzipiert, auf die aus verschiedenen Räumen und von verschiedenen Behandlern und Spezialisten – vom Radiologen über den Chirurgen bis zum Zahntechniker und der Hygieneassistentin – zugegriffen werden kann. Jeder Anwender kann die Diagnose- und Behandlungsmodule oder das Design auswählen, die er je nach Rolle und Erfahrungsstand benötigt.

Saubere Schnittstellen und klare Strukturen

Als offenes System stellt DTX Studio eine Verbindung zu KaVo-Imaging-Geräten her, kann aber auch Bilder jedes anderen Röntgengeräts oder Intraoral- oder Desktop-Scanners importieren. Ein Diagnosemodul bietet eine übersichtliche Schnittstelle zu mehreren Arbeitsplätzen, um die genaue Diagnose zu ermöglichen. Eine zahnpositionsbasierte Navigation hilft dem Anwender seine Ergebnisse klar zu strukturieren. Das ab 2018 erhältliche Implantatmodul wird die Visualisierung wichtiger Informationen für eine präzise Implantatplanung, je nach angestrebtem prothetischen Ergebnis, deutlich erleichtern. Weitere Tools verbessern die Zusammenarbeit mit dem Zahntechniker, um Patienten eine CAD/CAM-gestützte provisorische Versorgung bereits am Tag des Eingriff s anzubieten. Für Dentallabore sind über das Designmodul eine Kombination leistungsstarker CAD-Tools mit einer intuitiven Schnittstelle ansteuerbar, über die die gewünschte prothetische Versorgung – auf Zähnen oder Implantaten – einfach und schnell gestaltet werden kann. Die aktuelle NobelDesign Software wird in DTX Studio integriert.

Neuer Maßstab in der Konnektivität in der Zahnmedizin

Behandler können sich über DTX Studio dann sehr einfach mit ihrer bevorzugten Produktionsquelle verbinden. Die Optionen reichen von der lokalen Produktion von Modellen über provisorische Versorgungen mit 3D-Druck oder Fräseinheiten im Labor, prothetischen Gerüsten, vollanatomischen Versorgungen und OP-Schablonen bis zur Delegation an eine zentrale Produktionsstätte von Nobel Biocare für aufwendigere Restaurationen und technisch hochanspruchsvolle Konstruktionen. DTX Studio setzt einen neuen Maßstab in der Konnektivität in der Zahnmedizin, indem es die verschiedenen Aspekte der täglichen Arbeit in einer modernen Zahnarztpraxis wirklich über offene, vollständig integrierte Abläufe verbindet. Neben der Verbesserung von Prozessen und dem Zugang zu qualitativ hochwertigen Produkten bietet die Software auch neue Möglichkeiten und Verbindungen zu neuen Technologien. Sie wird den täglichen Einsatz für das gesamte Behandlungsteam deutlich erleichtern und unterstützt damit ein für den Patienten verbessertes Behandlungsergebnis.