Passend zum Wissenschaftsschwerpunkt „Antiresorptiva“ der pip-Ausgabe  05/18 hier ein neues eLearning-Angebot zum Thema.

Eine aktuelle Auswertung von mehr als drei Millionen Patientendaten zeigt: Patienten profitieren von früher antiresorptiver Therapie. Patienten mit soliden Tumoren profitieren von einer frühen Osteoprotektion innerhalb von drei Monaten nach der Diagnose von Knochenmetastasen. Das zeigt die Auswertung einer Datenbank deutscher Krankenkassen mit mehr als drei Millionen Patienten, die beim Annual Meeting der Multinational Association of Supportive Care in Cancer (MASCC) in Wien präsentiert wurde. Wichtig beim frühzeitigen Einsatz einer antiresorptiven Therapie mit Denosumab (XGEVA) oder Zoledronsäure ist eine vorherige zahnärztliche Untersuchung mit präventiver Zahnbehandlung und die regelmäßige Kontrolle des Zahnstatus, um das Risiko einer Kieferosteonekrose (seltene Nebenwirkung, die bei einer antiresorptiven Therapie auftreten kann) zu minimieren.

Kostenfreies E-Learning-Angebot

Im Rahmen eines neuen eCME-Learnings können sich interessierte Onkologen, Zahnärzte und Kieferchirurgen kostenlos über Prävention, Diagnose und Behandlung von Kieferosteonekrosen informieren. Die Inhalte basieren auf der interdisziplinären Zusammenarbeit der Experten PD Dr. Dr. med. Sven Otto (Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Klinikums der Universität München), PD Dr. med. Tilman Todenhöfer (Klinik für Urologie, Universitätsklinikum Tübingen) und Prof. Dr. med. Ingo Diel (Praxisklinik am Rosengarten Mannheim, Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie).

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