Die 35-jährige Patientin stellte sich in unserer Praxis mit einem Oberkieferprovisorium nach Frontzahntrauma an den Zähnen 11 bis 22 vor. Sie hatte sechs Monate zuvor einen Fahrradunfall gehabt, bei dem beide frakturierten Unterkieferäste mit Osteosyntheseplatten versorgt worden waren. Die Patientin wünschte sich nun eine funktionelle und ästhetische Rehabilitation ihrer Frontzahnsituation.

Der Fall in der pip Fotostory: Im Zuge des Zahnverlustes sind die ästhetisch relevanten Knochen- und Weichgewebsstrukturen stark geschrumpft, sodass neben dem Ersatz der Zähne auch ein Ersatz von Gewebe notwendig war. Nach Schilderung der oralchirurgischen und prothetischen Versorgungsmöglichkeiten und Aufklärung über die Prognose, Risiken und Kosten entschied sie sich dafür, den Kieferkamm ohne Eigenknochenentnahme aus dem Beckenkamm minimalinvasiv aufzubauen.