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100 Implant Challenge: Die Macher (Serie, Teil 2)

„…entscheidend is auf’m Platz!“ Die Worte des Fußballers Adi Preißler beschreiben genau das ganzheitliche Fortbildungskonzept der „100 Implant Challenge“ von Dentsply Sirona, in der es nach dem Erlernen theoretischer Grundlagen um die tatsächliche Patientenversorgung geht. Dr. Rasmus Sperber und Dr. Marco Hosang sprechen über ihre Motivation und ihre Leidenschaft für die Zahnmedizin.

Interview mit Dres. Marco Hosang und Rasmus Sperber

Herr Dr. Sperber, Sie sind einer der Mit-Initiatoren der ‚100 Implant Challenge‘. Wie kamen Sie auf diese Idee?

Rasmus Sperber: Ich wollte etwas schaffen, das ich mir als junger Zahnarzt gewünscht hätte. In Brasilien habe ich die Implantologie in ihrer Tiefe und in vielen Hands on-Kursen richtig erlernt – in Deutschland gab es das damals nicht. Daraus entstand die Idee, hierzulande etwas Vergleichbares, vor allem Praktisches anzubieten. Nach Kursen und Gesprächen mit Implantatherstellern entstand die ‚100 Implant Challenge‘. Wichtigste Frage: Was brauchen Kolleginnen und Kollegen, um in der Implantologie erfolgreich zu sein?

Herr Dr. Hosang, wie kamen Sie dazu?

Marco Hosang: Ich wurde von Dentsply Sirona angesprochen. Dort war mein Weg zur Implantologie bekannt, und ich sah in dem Konzept der ‚100 Implant Challenge‘ genau das abgebildet, was ich selbst in meinen Anfängen vermisst hatte. 

Rasmus Sperber: Marco Hosang war schon früh mit dabei. Seine Praxis wurde als ‚Showcase‘ vorgestellt, weil er die Implantologie so vorbildlich implementiert hatte. Dass er nun seine Erfahrung weitergibt, ist ein enormer Gewinn.

Warum ist die dentale Implantologie in der Praxis so wichtig?

Marco Hosang: Sie ist inzwischen fester Bestandteil der modernen Zahnheilkunde. Um Patienten hervorragend zu versorgen, muss man wiederum über breite Erfahrung verfügen.

Rasmus Sperber: Patienten fragen heute von sich aus gezielt nach Implantaten. Diese Option anzubieten, setzt aber neben Wissen auch profunde praktische Fähigkeiten voraus. Dauerhaft Patienten zu überweisen ist aus meiner Sicht keine Lösung.

Marco Hosang: Implantologie ist dabei viel mehr als Chirurgie. Sie verlangt ‚backward planning‘. Nur so lassen sich Implantate chirurgisch richtig setzen. Unser Ziel ist ein ganzheitlicher Ansatz – genau das vermittelt die ‚100 Implant Challenge‘.

Was unterscheidet Ihr Konzept von anderen Fortbildungen?

Rasmus Sperber: Wir stellen folgende Frage: Was braucht eine junge Kollegin, ein junger Kollege, um die Implantologie nachhaltig und erfolgreich im eigenen Leistungsspektrum etablieren zu können? Wir sagen, dass die Antwort im ‚Selbermachen‘ liegt. Bei uns steht wirklich der Kursteilnehmer im Mittelpunkt, als Referenten sind wir begleitende Unterstützer und keine Präsentatoren, die imitiert werden sollen. Dazu ist die Challenge modular aufgebaut – jede und jeder zieht das heraus, was sie oder er braucht – und nicht, was aus Sicht von anderen vielleicht wünschenswert wäre.

Warum behandeln Sie dabei auch Marketing und Abrechnung?

Marco Hosang: Das wichtigste Marketing ist zunächst einmal Selbstbewusstsein. Doch ohne Internetauftritt, ein motiviertes Team und klare Kommunikation geht Potenzial verloren.

Rasmus Sperber: Deshalb gehören Praxismarketing und Abrechnung dazu. Unser Referententeam bringt vielfältige Perspektiven ein: Auslandserfahrung, Abrechnung, Praxismanagement, Marketing. So lernen die Teilnehmer unterschiedliche Ansätze kennen und können für ihre Praxis auswählen, was sie brauchen.

Wie gelingt das Mentoring neben Ihrer Praxistätigkeit?

Rasmus Sperber: Mit viel Leidenschaft. Wir sind praktisch immer erreichbar – per Video oder über DS Core. Besonders bei kniffligen Fällen ist der zeitnahe und direkte Austausch wichtig und wertvoll.

Marco Hosang: Wir beide kommen aus dem Leistungssport. Uns prägen allein von daher Leistungswille und die Bereitschaft, die berühmte Extra-Meile zu gehen. Unser Ziel: Jeder Absolvent setzt Implantologie so selbstverständlich um, dass sie integraler Bestandteil seiner Praxis wird.

Herzlichen Dank für das Gespräch.