Zu einem Zeitpunkt, an dem andere bereits langsam die Nachfolge aufgleisen, hat eine Gemeinschaftspraxis in München noch einmal die Praxis komplett von den Füßen auf den Kopf gestellt. Klare Grundlage war dabei die weitgehende Digitalisierung bestehender und neu zu adaptierender Prozesse.

Interview mit Dr. med. dent. Christoph Wenninger, Implantologe

Es gibt doch gar nicht so wenige Golfplätze in München – wieso tun Sie sich das noch an?

Christoph Wenninger: Es war zunächst ein glücklicher Zufall, dass wir über Räume im direkten Nachbargebäude die Praxis sehr großzügig erweitern konnten. Und trotz meines leise fortschreitenden Alters, auf das Sie so uncharmant anspielen, hatte ich immer schon einen regelrechten Hunger darauf, aktiver Teil der neuen und spannenden digitalen Prozesse zu sein, die unsere Art zu behandeln in so vieler Hinsicht wirklich revolutionieren werden. Man muss dafür vielleicht ein wenig verrückt sein, aber viele der nun am Markt befindlichen Konzepte sind so gut ausgereift und bringen einen bei der täglichen Arbeit und im Bestreben, Patienten etwas Gutes zu tun, so meilenweit voran, dass es mich einfach enorm gereizt hat, mit unserer Praxis einen wichtigen Part bei dieser dentalen Digitalisierung zu spielen und Teil dieses großen Fortschritts zu sein.

In welchen Praxisbereichen sehen Sie die größten Vorteile bei der Implementierung digitaler Verfahren?

Christoph Wenninger: Die Frage ist beinahe eher, in welchem ich keine sehe. Wir haben durchweg weniger Ungenauigkeiten und werden damit entscheidend vorhersagbarer.

Wir werden unabhängiger von Zeit und Raum und damit gleichermaßen flexibler wie auch effizienter.

In der Patientenaufklärung und -dokumentation sind wir eleganter und überzeugender. Ich kann meinen Patienten die Behandlung viel besser visualisieren, das spart enorm Zeit und sie fühlen sich viel eingebundener in den Entscheidungsprozess. In der Zusammenarbeit mit Überweisern oder den Labors kann ich die Systeme gleichschalten, auch dies vermeidet Übertragungs- und Abstimmungsfehler oder Missverständnisse, und die Prozesse sind stets für alle einsehbar und durchdokumentiert.

Warum traf Ihre Wahl auf Nobel Biocare und ganz konkret X-Guide?

Christoph Wenninger: Es geriet offenbar eine Weile ein wenig in den Hintergrund, aber Nobel Biocare war und ist auf vielen Gebieten technologischer Vorreiter – und das gilt vor allem für die digitalen Prozesse in der Chirurgie und Prothetik. Die Systeme sind nicht nur innovativ, sondern einfach enorm ausgereift. Ich kann in der Software über DTX Studio meine Behandlung planen und mit einem Klick mit X-Guide koppeln, habe also eine virtuelle Chirurgieschablone und damit keinerlei Schnittstellen-Problematik oder Genauigkeitsverluste. Ich sehe alles und arbeite dennoch geführt – das ist mir als Zahnarzt enorm sympathisch. Das System ist dabei offen, ich kann Nobel Biocare-Implantate, aber auch andere Systeme einspielen. Nobel Biocare hat da klar einen technologischen und auch zeitlichen Vorsprung, den andere erst einmal einholen müssen. Und der Support durch Nobel Biocare war absolut großartig, auch das ist bei der Implementierung solcher Prozesse ganz wichtig.

Viele Kollegen schrecken vor Komplettlösungen zurück und bevorzugen eher die eigene Kombination verschiedener Tools und offene Systeme …

Christoph Wenninger: Man kann sich natürlich auch die Mühe machen, sich aus dem großen Angebot die individuellen Tools zusammenzusuchen, viele Systeme kommunizieren ja auch nicht schlecht miteinander. Ich persönlich fand einfach die Dinge so ausgereift und perfekt auf meine Bedürfnisse abgestimmt, dass ich keine Veranlassung sah, Alternativen zu suchen. Nobel Biocare ist dabei ja souverän genug, das System offen angelegt zu haben, ich werde also in keine Behandlungsrichtung oder in die Anwendung eines spezifischen Implantatsystems gezwungen.

Wie erleben Ihre Patienten die neue Umgebung?

Christoph Wenninger: Einhellig positiv, nicht nur die nun wirklich sehr großzügigen Praxisräume, sondern auch die überall gegenwärtige Technik und Spezialisierung. Viele stellen erstaunlich detaillierte Fragen nach der Funktionsweise bestimmter Geräte und Instrumente und zeigen sich gleichermaßen Technik-affin wie auch begeistert. Man spürt sehr deutlich, dass sich Patienten deutlich aufgewertet fühlen angesichts des High-Tech-Arsenals, welches wir zu ihrem Besten einsetzen. Was wiederum sehr positiv unsere Behandlungsfreude reflektiert.

Herzliches Dankeschön für das Gespräch