Dental Ratio: Über 30 Jahre Erfahrung in der ästhetischen Zahnheilkunde mit den Tätigkeitsschwerpunkten Implantologie und Parodontologie und mehr als 8.000 gesetzte und dokumentierte Implantate bietet die Praxis Fatori im Herzen des Ruhrgebiets. Wie lassen sich hoher Anspruch und wissenschaftliche Fundiertheit mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Region vereinen?

Interview mit Dr. Dr. med. dent. Branislav Fatori, Implantologe und Parodontologe

pip: Wie lange haben Sie bereits Erfahrungen mit Dental Ratio und dem Oktagon System?

Branislav Fatori: Schon sehr lange, sicher seit fast 20 Jahren. Ich zähle ja zu den Pionieren in der dentalen Implantologie in Deutschland, bin bei Prof. Dr. Hans Grafelmann in Bremen sowie bei Prof. Dr. Willi Schulte in Tübingen und Prof. Dr. Hans Bauer in Bad Nauheim gewissermaßen in die Lehre gegangen. Die einschneidendste Ausbildungserfahrung war sicherlich aber 1981 ein zwanzigwöchiger Kurs bei Prof. Dr. Per-Ingvar Brånemark. Für all diese Kurse und Ausbildungen habe ich damals richtig Geld in die Hand genommen – es hat sich allerdings auch bezahlt gemacht. Das Oktagon-Implantat hat mich dann wegen seines durchdachten Designs, der Oberfläche und natürlich des hervorragenden Preis-Leistungsverhältnisses interessiert.

pip: Was hat Sie in erster Linie bewogen, auch die wirtschaftlichen Aspekte bei der implantologischen Hardware zu berücksichtigen?

Branislav Fatori: Wir haben unsere Praxis im Herzen des Ruhrgebiets und Sie haben hier nicht nur mit einstigen Stahl-Baronen zu tun. Gerade bei aufwendigeren Versorgungen ist der Preis des Implantates für die Gesamtkalkulation auch wichtig, da kommen Sie schnell in Bereiche von bis zu 2.000,- Euro. Gleichwohl will man ja qualitativ keine Kompromisse machen – mit dem Oktagon haben Sie ein Top-Implantat für 89,- Euro.

pip: Wie erleben Sie die Zusammenarbeit mit Dental Ratio?

Branislav Fatori: Hinter Dental Ratio steckt ja die Herstellung von Hager & Meisinger, und auch, wenn man das schon als über jeden Zweifel erhaben sehen könnte, war ich allein vier Mal in der Produktion, um mich vor Ort von der Qualität des Produktes zu überzeugen. Neben der Materialreinheit und der Präzision in der Fertigung finde ich persönlich das Reinigungsprotokoll bei Implantaten enorm wichtig: Organische oder sonstige Rückstände auf der Implantatoberfläche aus dem Produktions- oder Verpackungsprozess können katastrophale Folgen haben. Ich glaube, es gibt wenige Systeme, die so absolut ‚clean‘ sind wie das Oktagon – in einer Studie aus dem Jahr 2014 hat das System jedenfalls besser abgeschnitten als viele hochpreisigere Implantatsysteme. Wir pflegen ein nahezu freundschaftliches Verhältnis – was aber nicht bedeutet, dass ich unkritisch sein muss. Wenn ich irgendwo ein Problem oder einen Entwicklungsbedarf erkenne, ist Dental Ratio auch seit jeher sehr aufgeschlossen.

pip: Bedeutet ein kostengünstiges System nicht Kompromisse in der wissenschaftlichen Hintergrundarbeit und bei Innovationen?

Branislav Fatori: Nein, wieso sollte es? Dental Ratio unterstützt uns mit Materialien sowie bei nationalen und internationalen Publikationen, von denen ich bereits 40 veröffentlichen konnte. Seit acht Jahren läuft beispielsweise eine Studie mit den Universitäten Bonn und Köln zur Implantation bei sehr starken Rauchern. Trotz dieser schwer kompromittierten Voraussetzungen verzeichnen wir mit dem Oktagon-Implantat und einem speziell für diese Patienten entwickelten Protokoll nach den bisherigen Untersuchungen nur Verluste von 7 %.

pip: Welche Erfolgsquote konnten Sie mit Oktagon allgemein verzeichnen, und gibt es bei dem System Stärken und Schwächen in der Anwendung und den Indikationen?

Bei Nichtrauchern liegen wir in einem sehr hohen Erfolgsbereich von 98,8 %. Das System ist als Tissue- und als Bone- Level-Version verfügbar, mit einer bewährten sandgestrahlten und säuregeätzten Oberfläche. Damit decken Sie im Grunde die meisten Indikationen ab. Wenn es überhaupt noch etwas zu bemängeln gibt, wäre es, dass der Einbringpfosten zwar auch auf dem Oktagon-System fix vormontiert ist, aber nach der Insertion des Implantats noch in einem separaten Arbeitsschritt gelöst werden muss. Ganz hervorragend wiederum ist, dass Sie beim Oktagon mit einer Pilotbohrung von 1,5 mm beginnen und das Implantatbett damit ganz besonders behutsam aufbereiten können. Damit sind Sie hinsichtlich der Bedürfnisse der Knochenbiologie absolut auf der Höhe der Zeit.

pip: Herzliches Dankeschön für Ihre Zeit, Herr Dr. Fatori.