Seit 2019 tummelt sich mit Logon ein neuer Spieler auf dem Feld der Implantatsysteme, hinter dem niemand geringeres als das kongeniale Team Dr. Axel Kirsch und ZTM Gerhard Neuendorff steht, die vor über 20 Jahren ein heute marktführendes System mit aus der Taufe gehoben hatten.

Ein Interview mit Thomas Moser
Verantwortlicher für Logon

pip: Die Frage muss gestattet sein: Braucht es noch ein neues Implantat-System?

Brauchte es Tesla und die Vision Elektroauto? Ja! Es braucht in allen Lebensbereichen Visionäre, die an den Fortschritt glauben und in neue Technologien investieren. In der Implantologie muss man in diesem Zusammenhang eindeutig Dr. Axel Kirsch als Visionär herausheben. Er war vor über 40 Jahren einer der ersten, der Implantate herstellen ließ und diese mit Erfolg am Patienten einsetzte. Mit dem Logon-Implantatsystem hat er nun einen weiteren wesentlichen Entwicklungsschritt gemacht, von dem der Patient profitiert. Verkürzte Einheilzeiten, weniger Bohrschritte und eine klare digitale Ausrichtung des Systems. Aber nicht nur der Patient zählt auf viele Vorteile, auch der Behandler und das Team profitieren von cleveren Lösungen.

pip: Sie sind zur IDS 2019 gestartet. Sind Sie mit der Entwicklung von Logon zufrieden?

Nicht ganz. Für eine Markteinführung ist eine Pandemie nicht förderlich. Zudem war die Anbindung des Logon-Systems an ein neues Winkelstück zwar gut gemeint, ließ sich aber auf dem Markt nicht so leicht umsetzen. Aber wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und man kann sagen, dass Logon erst jetzt richtig loslegt. Als kleine ‚Start-up‘-Firma ist es zwar manchmal gefühlt wie ein Kampf David gegen Goliath. Aber ich merke deutlich, dass insbesondere die neuen Technologien und schlauen Ideen im Logon-System bei den Implantologen und den Zahntechnikern auf sehr großes Interesse stoßen.

Logon vereinfacht das Handling deutlich. Die Sets reduzieren den Reinigungsaufwand, die Bohrer werden berührungslos entnommen und schließen eine Verwechslungsgefahr aus.

pip: „Einfach – schlau – digital“ lautet Ihre aktuelle Kampagne – was bedeutet das konkret?

Das System bietet Produktvorteile, die wir diesen drei prägnanten Worten zugeordnet haben. Logon vereinfacht zum Beispiel das Handling deutlich. Die Sets reduzieren den Reinigungsaufwand, die Bohrer werden berührungslos entnommen und schließen eine Verwechslungsgefahr aus. Zudem ist es super einfach Logon auszuprobieren. Je nach verwendetem System benötigt man nur ein einziges Eindrehinstrument. Schlau, weil Logon eine verbesserte Wundheilung indiziert und eine bakterielle Anlagerung deutlich reduziert. Und digital, weil die patentierte Implantat-Abutment-Verbindung über eine überragende Stabilität und ein Rotationsspiel von unter 0,4° verfügt und somit eine ideale Basis für digitale, präzise Ergebnisse darstellt. Sie sehen “kurz zusammengefasst” es ist nicht einfach nur ein neues Implantat, es ist ein Implantat All-in.

pip: Das sind recht komplexe Details – wie bringen Sie die an die Zahnärztin und den Zahnarzt?

Wir haben mit www.gologon.de eine Webseite, die mit kurzen Videos und wenig Text bewusst die Produktvorteile einfach, schlau und digital kommuniziert und versuchen hier auch komplexere Themen einfach abzubilden. So besteht neben der PDF-Version auch die Möglichkeit den interessanten Inhalt als Podcast aufzurufen. Zudem bauen wir aktuell aktiv neue Strukturen auf und Logon wird vermehrt an Kongressen und Messen präsent sein. Auch eigene Veranstaltungen sind in Planung. Wie bereits vorher erwähnt: So richtig los geht es erst jetzt.

pip: Was sind Ihre nächsten Pläne, an welchen Produkterweiterungen arbeiten Sie?

Wir arbeiten aktuell an einer weiteren CAD/CAM-Titanklebebasis, einem Abutment für Provisorien und am Guided-System. Neben der Hardware beschäftigen wir uns mit neuen Konzepten und Partnern im Bereich 3D-Druck und anderen Innovationen. Auch im Service und Marketingbereich haben wir viele Ideen. Logon hat ja mit der “Garantie Evolution Plus” bereits eine der besten Garantieleistungen überhaupt ins Leben gerufen. Mit einem neuen, zeitgemäßen Konzept zur Kundenberatung werden wir in den kommenden Wochen auf unseren Social-Media- Kanälen überraschen – und auch danach werden uns die Ideen nicht ausgehen.