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myplant bio – Altbewährtes und Innovation

myplant bio: Das bewährte Konzept eines zweiphasigen Titanimplantats mit progressivem Gewindedesign und selbsthemmendem Konus sowie dessen überlegene Knochen- und Weichgewebsstabilität wurde zum myplant two-System weiterentwickelt. Mit myplant bio erfolgte die Evolution einer Hybrid-Variante mit keramischer Oberfläche.

Interview mit Oliver Betsch (Geschäftsführer myplant GmbH)

Wohin entwickelt sich die dentale Implantologie?

Oliver Betsch: Wenn man die Entwicklung des Implantatmarkts verfolgt hat, konnte man feststellen, dass sich Keramikimplantate immer stärker etablieren. Diese Entwicklung wird auch weiterhin anhalten und nicht zuletzt durch den immer aufgeklärteren Patienten angetrieben, der sich aus verschiedenen Gründen eine metallfreie Implantatversorgung wünscht. Aber nicht nur wir glauben, dass diese Entwicklung weiter anhält, sondern auch Spezialisten, die anlässlich der EAO nach Trends in der Implantologie gefragt wurden. Sie sind sich einig, dass künftig reine Titanimplantate ihre dominante Marktstellung verlieren werden, was in der Delphi Studie Horizon 2030 zum Ausdruck gebracht wurde. Tatsächlich ist heute der Anteil an keramischen Implantaten in Deutschland mit bereits 8 % deutlich gestiegen. Dieser Trend bestätigte sich auch am jüngsten Kongress der Neuen Gruppe in Berlin, der sich mit der Frage ‚Titan versus Keramik‘ beschäftigte. Die Diskussion hinsichtlich Titankorrosion und eines entsprechenden Partikelabriebs mit Migration von Teilchen weit über das direkt umliegende Gewebe hinaus hat ihre Spuren hinterlassen, ist wissenschaftlich belegt und nicht wegzudiskutieren.

Welcher besondere Aspekt beflügelte die Entwicklung von myplant bio?

Oliver Betsch: Wir sehen keinen Sinn darin, aus der Frage ‚Titan versus Keramik‘ ein Dogma oder eine Glaubenseinstellung zu machen. Wieso sollte man über lange Zeit bewährte Konzepte über Bord werfen und sich wieder in experimentelle Bereiche begeben? Die Zukunft liegt unserer Meinung nach im Hybrid-Bereich und damit in der Verbindung des Besten aus zwei Welten. Mit my-plant bio vereinen wir die Vorteile beider Materialien und überwinden ganz elegant einige Nachteile, in dem wir die gewebefreundlichen Eigenschaften eines Keramikimplantates mit den technischen Vorteilen eines Titanimplantats verbinden. Mit einer der längsten, selbsthemmenden Konusverbindungen im Markt erzielen wir eine bakteriendichte und mikrobewegungsfreie Abdichtung. Das erlaubt uns, das Implantat subkrestal zu setzen. Dies ist ein essenzieller Faktor für ein langfristig ästhetisches Ergebnis. 

Warum sollte man Kompromisse schließen? Altbewährtes und Evidenzbasiertes soll erhalten und nur um die Vorteile eines biologischen, abrieb- und abscherfesten Oberflächenkonzepts ergänzt werden.

Wer steckt hinter myplant bio?

Oliver Betsch: Schauen Sie gern einmal auf unserer Website oder in unseren Social-Media-Kanälen vorbei, Sie werden viele bekannte Gesichter entdecken. Auch hier setzen wir also durchaus auf Altbewährtes: Fast alle unsere Mitarbeiter sind mind. 15 Jahre, viele sogar länger in der dentalen Implantologie tätig und vereinen damit ein großartiges Know-how in einem sehr dynamischen Team. Wir haben uns bewusst ausschließlich auf die dentale Implantologie sowie regenerative Materialien und Produkte, die auf ein biologisches Therapiekonzept ausgerichtet sind, entschieden und sind somit für unsere Kunden ein geschätzter und kompetenter Ansprechpartner auf diesem Gebiet. Viele unserer Mitarbeiter haben renommierte und marktführende Unternehmen verlassen, weil sie daran glauben, dass sich neben dem reinen Titan- und Keramikmarkt ein neues Hybrid-Segment entwickeln wird, in dem wir mit myplant bio eine starke Perspektive sehen.

Sie sind also überzeugt, dass myplant bio den Markt verändern wird?

Oliver Betsch: Da bin ich mir ganz sicher. Das hybride Konzept ist kein kurzlebiger Trend, sondern wird den Markt nachhaltig verändern. Es entspricht einfach auf ideale Weise den Anforderungen an eine moderne, zukunftsorientierte Implantattherapie und ist daneben auch noch ideal auf die digitalen Versorgungskonzepte ausgerichtet, die sich noch flächendeckender etablieren werden. Als kleinen Spoiler darf ich noch anmerken, dass wir zum Jahresende einen patentierten, neuen Index mit ‚zero tolerance‘ herausbringen werden, der es uns erlaubt, die für die Stabilität so wichtige lange konische Verbindung beizubehalten. Also auch hier wieder: Keine Kompromisse! Sie und Ihre Leser dürfen also gespannt sein.

Herzlichen Dank für dieses Gespräch.

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