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Periimplantitis ist vermeidbar

Mit Symbionic Teeth stellt Patent Medical ein Zahnersatzkonzept vor, das über die reine Osseointegration hinausgeht. Wir fragten nach, wie dies – wissenschaftlich belegt und klinisch relevant – langfristig stabile, ästhetisch überzeugende Ergebnisse ermöglicht.

Interview mit Marco Waldner, Geschäftsführender Gesellschafter bei Patent

Gleich vorweg: Was sind Symbionic Teeth?

Marco Waldner: Symbionic Teeth sind festsitzende, wurzelförmige Medizinprodukte, die mit Kronen versorgt werden. Sie zeichnen sich klinisch dadurch aus, dass sie zusätzlich zur Osseointegration auch einen Weichgewebeverbund erzielen. Durch das Anwachsen des Weichgewebes direkt an die transmukosale Oberfläche der Patent Symbionic Teeth entsteht eine mukosale Schutzbarriere, welche die unerwünschten Begleiterscheinungen, wie Mukositis und Periimplantitis, reduzieren beziehungsweise vollständig verhindern kann.

Ist dieser Schutzmechanismus wissenschaftlich nachweisbar?

Marco Waldner: In einer Langzeitstudie der Universität Düsseldorf konnte nachgewiesen werden, dass der Weichgewebeverbund über lange Zeiträume intakt bleibt: Alle untersuchten Patent Symbionic Teeth zeigten nach neun Jahren flache Sondierungstiefen von durchschnittlich drei Millimetern – dieser Wert entspricht gesunden natürlichen Zähnen. Zudem wurden keine Periimplantitis und nur 13 Prozent Mukositis festgestellt.

Warum ist eine mukosale Schutzbarriere so wichtig?

Marco Waldner: Da dentale Implantate keinen Verbund mit dem Weichgewebe erreichen, sondern lediglich eine fragile Adhäsion, migriert Plaque auf ihren Oberflächen mit der Zeit abwärts in das Gewebe. Dieses Einfallstor nutzen orale Krankheitserreger wie Bakterien, um in das Gewebe einzudringen und Entzündungen im Weichgewebe sowie im Knochen zu verursachen. Symbionic Teeth können durch ihre besondere mukosale Schutzbarriere, die dem Schutzmechanismus von natürlichen Zähnen ähnelt, genau das verhindern.

Welche klinischen Vorteile bietet diese mukosale Schutzbarriere?

Marco Waldner: Die mukosale Schutzbarriere um Patent Symbionic Teeth erhält die Weichgewebegesundheit langfristig und ermöglicht dadurch herausragend stabile ästhetische Resultate – das belegen unabhängige Langzeitdaten eindeutig. Die erwähnte Studie der Universität Düsseldorf fand bei Patent Symbionic Teeth im Durchschnitt 0,1 mm Rezessionen nach neun Jahren.

Das bedeutet, dass alle in der Studie analysierten Symbionic Teeth stabile ästhetische Ergebnisse erzielten. Dieser Wert unterstreicht die Überlegenheit unseres fortschrittlichen Konzepts.

Für welche Patientengruppen eignet sich das Symbionic Teeth-Konzept?

Marco Waldner: Es eignet sich grundsätzlich für alle Patienten, die einen festsitzenden Zahnersatz benötigen. Besonders profitieren können Patienten mit Risikofaktoren wie Rauchen, Vorerkrankungen oder laufender Medikation, denen aufgrund der eben genannten Faktoren festsitzende implantatgetragene Zahnersatzversorgungen auf Implantaten oft verwehrt bleiben. Dies konnte in einer unabhängigen Langzeitstudie über bis zu zwölf Jahre nachgewiesen werden, die in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universität Graz durchgeführt wurde und die Patienten mit typischen Risikofaktoren für eine festsitzende Versorgung auf Symbionic Teeth umfasste.

Wie würden Sie die Vorteile zusammenfassen?

Marco Waldner: Patent Symbionic Teeth sind die erste Zahnersatzlösung, um die eine mukosale Schutzbarriere wissenschaftlich nachgewiesen werden konnte. Dieser Abwehrmechanismus ähnelt dem natürlicher Zähne und ermöglicht bislang unerreichte klinische Ergebnisse. Unabhängige Langzeitdaten belegen, dass mit Patent Symbionic Teeth langfristig gesunde Weichgewebe und stabile ästhetische Resultate erzielt werden können.

Vielen Dank für Ihre Zeit und das Gespräch.