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Pocket-X Gel: Erhalt, Erhalt, Erhalt!

Isabella Hampel ist langjährig erfahrene Dentalhygienikerin mit Lehrtätigkeit an der Universität Tübingen. In ihrer klinischen Tätigkeit und insbesondere der Versorgung von Pflegebedürftigen mit Parodontitis verbindet sie evidenzbasierte Konzepte mit modernen, minimalinvasiven Therapieansätzen.
 
Interview mit Isabella Hampel, Dentalhygienikerin B.pro., Referentin und Dozentin

Seit wann setzen Sie Pocket-X Gel von Geistlich ein und in welchen klinischen Situationen kommt es bevorzugt zur Anwendung?

Isabella Hampel: Neben meiner Referenten- und Dozententätigkeit behandle ich klinisch schwerpunktmäßig pflegebedürftige Patienten. Ich erhalte Zähne, die sonst keiner erhalten will oder kann. Palliativer Zahnerhalt, wenn Sie so wollen. Wenn eine reguläre systematische Parodontitistherapie nicht durchführbar ist, haben Pflegebedürftige, wie auch sonstige Patienten mit einer besonders eingeschränkten Mundhygiene- oder Kooperationsfähigkeit, Anspruch auf eine sogenannte modifizierte oder auch verkürzte Behandlungsstrecke. Wie wichtig gerade für diesen Personenkreis eine bedarfsgerechte Behandlung nicht nur für den Erhalt der oralen, sondern auch der allgemeinen Gesundheit ist, brauchen wir nicht zu diskutieren. Die Behandlung mit Pocket-X Gel kam mir hier schon allein in der Preisgestaltung sehr gelegen, mit einer Spritze kann ich bis zu zehn Taschen eines Patienten behandeln. Durch die einfache Applikation komme ich auch bei geringer Mundöffnung und schlechtem Sichtfeld in jeden Winkel.

Nach der subgingivalen Instrumentierung kann Pocket-X Gel direkt aus der Spritze in die Tasche appliziert werden und bleibt durch seine thermogelierenden Eigenschaften am Platz und wird nicht sofort wieder ausgespült. So kann es eine temporäre physikalische Barriere bilden und die bakterielle Wiederbesiedelung hemmen.

Welche klinischen Effekte beobachten Sie im Vergleich zur konventionellen nicht-chirurgischen Therapie?

Isabella Hampel: Nehmen Sie allein den Furkationsbereich, den bekommen Sie eigentlich nie so richtig blutungsfrei, mit Pocket-X Gel aber auch noch nach Monaten. Wir haben hier eine Kombination aus Poloxamer 407, was diese thermogelierenden Eigenschaften besitzt und damit jene Barriere bildet, dann Hyaluronsäure zur Unterstützung der Gewebeheilung und Octenidin als antimikrobiellen Teil. Es gibt meines Wissens kein Dentalprodukt, das diese Wirkmechanismen in dieser idealen Weise kombiniert. Das Ergebnis sind langanhaltende reizlose Verhältnisse und eine deutliche Verbesserung des Parodonts noch drei bis sechs Monate nach der Anwendung.

Wie bewerten Sie die Patientenakzeptanz und den subjektiven Behandlungskomfort, speziell bei Ihrer Patientengruppe?

Isabella Hampel: Je entspannter die Behandlerin, desto besser geht es in der Regel dem Patienten. Natürlich bereite ich meine Patienten auf die Therapie vor. Den Rest erledigt dann das Pocket-X Gel dadurch, dass es sich sehr sanft und präzise in die parodontalen Taschen applizieren lässt, und die Patienten im Weiteren nicht durch irgendwelche Nebenwirkungen belastet. Durch die angenehme Konsistenz und die einfache Anwendung ist das Behandlungserlebnis deutlich entspannt. Die gute Regeneration des Gewebes und verbesserte Heilung ist für Patientinnen und Patienten sehr angenehm.

Inwiefern hebt sich Pocket-X Gel aus Ihrer Sicht von bisherigen adjuvanten Therapieformen ab?

Isabella Hampel: Pocket-X Gel hebt sich von klassischen adjuvanten Maßnahmen vor allem durch seinen regenerativen und nicht primär oder ausschließlich antimikrobiellen Ansatz ab. Während Antibiotika vorwiegend auf die Reduktion der bakteriellen Belastung abzielen und dabei mit Risiken wie Resistenzentwicklung, Schleimhautirritationen oder Geschmacksstörungen verbunden sein können, setzt Pocket-X Gel auf die gezielte Förderung der natürlichen Wundheilung. Durch die Hyaluronsäure unterstützt es die Geweberegeneration, stabilisiert den Heilungsprozess und verbessert die lokale Hydratation, ohne die physiologische Mundflora zu beeinträchtigen. Dadurch wird nicht nur die Entzündungsreaktion positiv beeinflusst, sondern auch die langfristige Gewebestabilität gefördert. Im Vergleich zu Spülungen, deren Wirkung zeitlich begrenzt und stark von der Patienten-Compliance abhängig sind, bietet Pocket-X Gel zudem eine direkte, langanhaltende Wirkung am Ort der Läsion und integriert sich nahtlos in ein modernes minimalinvasives Parodontaltherapiekonzept.

Herzlichen Dank für Ihre Zeit und dieses Gespräch.