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TRI Dental Implants: Zehn Jahre Innovation und Leidenschaft

Nach erfolgreichen zehn Jahren am Markt und einem kontinuierlichen Wachstum beschenkt TRI Dental Implants sich selber sowie alle Kunden und Interessenten mit dem Launch der matrix, des weltweit ersten zugelassenen Implantats für die Versorgung ohne Abutment. Was waren die Höhepunkte einer bewegten Dekade?

Interview mit Dr. Stefan Hund, CEO, und Tobias Richter, Gründer und Präsident

pip: Gegründet in den Ausläufern der Lehman-Verwerfungen feiern Sie Ihr Jubiläum nun mitten in einer globalen Pandemie – Sie können Krise, oder?

Tobias Richter: Wir wollen gar nicht dieses angebliche chinesische Zeichen strapazieren, auch im griechischen krísi steckt die Bedeutung ‚begutachten, handlungsfähig agieren‘ und damit die Chance, eine Situation auch zum Besseren zu wenden. Natürlich hat allein unsere schlanke Struktur dabei schon geholfen. Aber ganz wesentlich ist doch: Wie gut ist die Idee, wie gut ist das Team dahinter, was ist der langfristige Trend und passt der in den Markt?

pip: Was war Ihre Vision bei Gründung der TRI Dental Implants?

Tobias Richter: Jeder, der mich kennt, weiß um meine große Leidenschaft für die dentale Implantologie. Schon 2010 zeichnete sich unübersehbar ab, dass die Digitalisierung die Zahnmedizin substanziell verändern würde. Überlegen Sie mal, wie viele Brennöfen noch zu Beginn des Jahrtausends in den Praxen und Labors standen. Das digitale Mindset ist in unserer Firmenkultur fest verankert. Neben unseren Kernwerten Schweizer Qualität, Leistungsanspruch und Einfachheit hat unser früher Fokus auf die Digitalisierung uns zu einem substanziellen Wettbewerbsvorteil verholfen. Alles stets mit dem Ziel, die Arbeit am Patienten für unsere Anwender einfacher, qualitativ hochwertiger und vorhersagbarer zu machen. Diese, unsere Vision einer digitalisierten und personalisierten Zahnmedizin wird uns auch in den kommenden zehn Jahren den Weg leiten.

pip: Welche waren die Meilensteine der vergangenen zehn Jahre?

Tobias Richter: Das vergangene Jahrzehnt hat mit den von uns entwickelten Patenten das Fundament gelegt – das richtig spannende Jahrzehnt beginnt erst! Ein Vorteil ist dabei natürlich, ein Unternehmen von Grund auf aufbauen zu dürfen: Wir stehen mit unserer Performance auf den Schultern von Riesen, konnten Designs und Prozesse aber sofort verbessern und konsequent digital denken, während andere ihre bestehenden Komponenten nun irgendwie auf digitale Linie bekommen zu müssen. ‚To touch it is to love it‘ ist nicht nur eine kleine Reverenz an die bei Anwendern enorm wichtige Haptik, sondern unser Anspruch, dass ein Kunde, wenn er eines unserer Produkte nur in die Hand nimmt, spontan begeistert ist und sofort den Nutzen für sich erkennt.

pip: Was verstehen Sie genau unter matrix?

Stefan Hund: Das grundlegende Design eines Implantats hat sich ja nicht wesentlich verändert – dramatisch verändert haben sich allerdings die Präzision von Fräsmaschinen und neuerdings auch 3D-Drucker. Man hat aber diese neue Welt immer noch über ein Abutment mit der alten verbunden, obwohl das überhaupt keinen Sinn mehr ergibt. Die matrix ist tatsächlich das erste zugelassene Implantat für die neuen digitalen Herstellungsmethoden, indem es die Verbindung der Prothetik direkt auf dem Implantat erlaubt. Daraus ergeben sich wesentliche Vorteile: Zu 100% verschraubtes und zementfreies Arbeiten, keinerlei Einschränkungen bei Design und Material und durch die Einfachheit eine deutliche Steigerung der Effizienz, Material- und Kostenersparnis. Und: Sie sind damit in der personalisierten, individualisierten Zahnmedizin angelangt, die das nächste Jahrzehnt prägen wird. Bisher sind wir noch keinem maßgeblich implantologisch tätigen Zahnarzt begegnet – wir reden von 500 Implantaten im Jahr und mehr – der matrix nicht ausprobieren wollte.

pip: Wann wird – hoffentlich, und so die Umstände es zulassen – diese Innovation gefeiert?

Stefan Hund: Wir planen, tatsächlich derzeit noch als Hybrid-Event, am 18. Juni die globale Lancierung des matrix mit namhaften internationalen Referenten wie Prof. Ronald Jung, Prof. Tomas Linkevicius und Dr. Ramón Gómez Meda. Den Teilnehmern werden während der Veranstaltung die sogenannten sechs Weltneuheiten rund um matrix zum ersten Mal präsentiert. Im Zuge des Launches feiern wir auch unsere Zehn-Jahr-Feier in Zürich und würden uns natürlich riesig freuen, endlich wieder einmal physisch mit dem gesamten Team und auch unseren Kunden aus weltweit über 50 Ländern zusammenzukommen und den Meilenstein ‚matrix‘ gemeinsam in die Welt zu posaunen.

MATRIX SPECIAL EVENT – 18. Juni 2021