​Statt am Schreibtisch sitzt Dieter Seemann an durchschnittlich 200 Tagen im Jahr in verschiedenen Zahnarztpraxen, hält Vorträge oder nimmt an einer Fachveranstaltung teil. Wohl kaum einer kennt die Bedürfnisse und Sorgen der Zahnärzteschaft bei der Wasserhygiene daher besser als der Verkaufsleiter von Blue Safety.

Interview mit Dieter Seemann, Leiter Verkauf und Mitglied der Geschäftsführung Blue Safety

pip: Mit welchem Standardproblem werden Sie zum Thema Wasserhygiene in den Praxen konfrontiert?

Dieter Seemann: Dass ein erneuter ‚Versuch‘, wie er offenbar von einigen schon mehrfach erlebt wurde, wieder nicht die gewünschte nachhaltige Wirkung erzielt. Das Problembewusstsein hat sich bei vielen inzwischen durchgesetzt, aber man will nachvollziehbarerweise dann endlich einmal eine effiziente und vor allem nachhaltige Lösung. Dem begegnen wir mit einem schlüssigen Hygienekonzept, das durch die Kombination eines frisch erzeugten Wirkstoffs mit einem individuellen Wasser- sicherheitsplan und den regelmäßigen Probenahmen nach DIN EN ISO 19458, ohne die Verfälschung des Ergebnisses mit Wasserstoffperoxid, die geforderte rechtskonforme Wasserqualität vertraglich festschreibt.

pip: Worauf führen Sie den hohen Bekanntheitsgrad zurück, den Blue Safety heute hat?

Dieter Seemann: Durch eine Vielzahl von Anwenderberichten zufriedener Kunden in Verbindung mit Marketing-Aktivitäten haben wir intensiv und mit Erfolg an unserer Sichtbarkeit gearbeitet. Für uns waren und sind drei Ziele maßgeblich: Erstens, das Problembewusstsein bei Praxisverantwortlichen zu schaffen, die die großen gesundheitlichen und wirtschaftlichen Gefahren von Legionellen, Pseudomonaden und Co. unterschätzen; zweitens, für die Notwendigkeit von Prävention gerade bei der Wasserhygiene zu sensibilisieren und drittens, für akute, existenzbedrohende Situationen eine schnelle Reaktionsmöglichkeit vorzuhalten. Wasser ist in einer zahnmedizinischen Einrichtung elementar und durch unsere große langjährige Expertise mit weit mehr als 1.000 Anwendern des Safewater Hygiene-Technologie-Konzepts bundesweit werden wir als kompetenter Ansprechpartner wahr- genommen, der sich 24/7 um dieses wichtige Thema kümmert.

pip: Was ist mit Dentaleinheiten älteren Datums – die tausche ich doch nicht aus, nur damit ich Ihr Wasserhygienekonzept einrichten kann?

Dieter Seemann: Wir haben absolutes Verständnis, wenn sich jemand nicht von seiner älteren, aber immer noch sehr zuverlässigen und wertigen Einheit wie einer Siemens M1 oder KaVo früherer Generationen trennen mag. Für solche Fälle haben wir mit der Safebottle das erste validiert aufbereitbare Druckflaschensystem Made in Germany entwickelt. Das Wasservolumen reicht, einmal befüllt, in der Regel für mehrere umfangreiche Präparationen und Patientensitzungen aus. Ein sehr modernes und ansprechendes Design trifft hier auf innovative Funktionalität und für ältere Dental Units ideale, normenkonforme Wiederaufbereitungsmöglichkeit. Man sollte sich dabei übrigens nicht irreführen lassen: Es gibt Bottle-Systeme der ersten Generation, aber da sie nicht validiert aufbereitet werden können, entsprechen sie nicht den geltenden Anforderungen des Medizinproduktegesetzes und der Medizinproduktebetreiberverordnung. Safebottle lässt sich ohne großen Aufwand installieren, ist dank verschiedener Adapter mit diversen Herstellern kompatibel und direkt einsatzfähig – und so können alte, vielleicht auch lieb gewonnene Einheiten weiter genutzt werden.

pip: Welche Aussagen hören Sie aus den Praxen, in denen Sie Ihr System erfolgreich eingeführt haben?

Dieter Seemann: Unsere Kunden wertschätzen, dass die gesamte Verantwortung von der Produktion bis zur Implementierung und regelmäßigen Überwachung in einer Hand liegt sowie mit der monatlichen Miete wirklich der gesamte Leistungsumfang abgegolten ist, ohne zusätzliche Anfahrtskosten für Techniker oder Probenehmer. Wir hören sehr oft die Aussage, dass man es als spürbare Erleichterung empfindet, das gesamte Thema an uns delegiert und damit den Kopf für wichtigere Dinge frei zu haben. Angenehm überrascht sind zudem viele, wenn sie neben den Einsparungen von Betriebsmitteln merklich reduzierte Reparaturkosten verzeichnen, was sich im Vorfeld nie exakt beziffern lässt. Gerade durch die in der Pandemie erhöhte Sensibilität der Patienten sind die Praxisinhaber begeistert, wenn sie nicht nur mit zusätzlichen Hygieneargumenten überzeugen, sondern ihre besondere Investition in die Wasserhygiene durch unsere Marketingunterstützung professionell nach außen tragen können. Das größte Kompliment machen uns die Kunden aber mittelbar: durch die Weiterempfehlung an eine Kollegin oder einen Kollegen.

pip: Herzliches Dankeschön für das Gespräch.