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2. Fachtag Implantologie

Fachtag Implantologie: Mit 30 Jahren Erfahrung in Forschung und Entwicklung ausgezeichneter Implantatsysteme und einem umfangreichen Seminar-Programm begeistert Dentaurum seit Jahrzehnten die implantologische Community. Auch der 2. Fachtag Implantologie in Erlangen war ein Tag der intensiven Fortbildung und des Netzwerkens.

Hausherr Prof. Dr. Dr. Lars Bräuer begrüßte herzlich über 100 Teilnehmer, ehe sich der von vielen Referenten und Teilnehmern sehr gelobte regionale Dentaurum-Repräsentant Jochen Talmon und auch Dentaurum-Geschäftsführer Ralph Dittes die Ehre gaben. Tagungspräsident Dr. Friedemann Petschelt stellte mit Prof. Dr. Sigmar Schnutenhaus den ersten Referenten vor, der 30 Jahre Praxiserfahrung mit universitärer Forschungs- und Lehrtätigkeit verbindet. Mit „Aligner und Implantologie“ beleuchtete dieser eine noch nicht so bekannte Schnittstelle: „Es gibt gute Möglichkeiten, die Zahnstellung dahin zu korrigieren, wo Sie sie implantatprothetisch brauchen“, belegte er mit beeindruckenden klinischen Fällen. Ein Partner wie Dentaurum, der eine Wegbereiter-Stellung in der Kieferorthopädie mit über 30 Jahren Erfahrungen in der dentalen Implantologie vereint, ist für solche Erweiterungen des Behandlungsspektrums ideal.

Niedergelassene Praxis trifft universitäre Wissenschaft und Forschung

Auch Prof Dr. Friedhelm Heinemann vereint die niedergelassene Praxis mit wissenschaftlicher Tätigkeit. Bei der heutigen Vielschichtigkeit der Implantologie sei das tioLogic Twinfit-Implantatsystem ideal, das mit zwei variablen Anschlussgeometrien nicht nur intraoperativ, sondern auch für spätere prothetische Anpassungen bestmögliche Flexibilität schaffe. „Dentaurum hat hier ein absolutes Alleinstellungsmerkmal“. Als „echtes Herzensthema“ zeigte er im Weiteren die zuverlässige und wissenschaftlich fundiert belegte Versorgung mit Mini-Implantaten wie dem Vito Mini als valide Erweiterung des implantologischen Spektrums, speziell bei betagten oder wenig belastbaren Patienten mit stark atrophen Kiefern. Prof. Dr. Dr. Norbert Enkling verbindet ebenfalls eine niedergelassene Praxis mit intensiver wissenschaftlicher Tätigkeit. Er sei ursprünglich vom Konzept der Mini-Implantate durchaus nicht überzeugt gewesen und habe daher peinlichst alle Fragen wissenschaftlich untersucht, die er sich zunächst gestellt hatte. Overdentures auf vier Mini-Implantaten sind für ihn heute eine sichere und außerordentlich patientenfreundliche Therapieoption für die Versorgung des zahnlosen, schwer atrophen Unterkiefers.

Augmentation und Biologisierung

Mit 6.500 Operationen im Jahr decken Dr. Marcus Seiler und Kollegen ein sehr breites Spektrum an Indikationen und Erfahrungen ab. „Vom ‚ubi os ibi implantationem‘ sind wir heute bei stringentem prothetisch orientierten Backward-Planning angekommen und schaffen konsequent Knochen dorthin, wo wir ihn brauchen.“ Dr. Seiler verglich analoge mit digitalen Augmentationstechniken und arbeitete deutlich die Vorteile der digital gestützten Diagnostik, Planung und Herstellung heraus. Den fachlichen Teil schlossen die Brüder Dres. Andreas und Johannes Petschelt ab mit einem Vergleich von PRGF und Hyaluronsäure zur Biologisierung in der Implantologie. In beiden Fällen wird die Wundheilung wissenschaftlich evident beschleunigt und verbessert. Wer keine Zentrifuge nutzen möchte, kann mit HA aus dem Blister wie Hyadent oder neuen Darreichungen wie Regenfast, bei dem ein KEM direkt mit Hyaluronsäure kombiniert angeboten wird, eine praxistaugliche Alternative einsetzen.

Der von Dr. Friedemann Petschelt als „brutal kompetenter und dazu witziger Kollege“ betitelte Dr. Bräuer krönte die Veranstaltung mit seinem Vortrag „Der belogene Patient – Eminenzen, Evidenzen und medizinische Mythen“, zu dem er auch ein Buch selben Titels veröffentlicht hat. Dr. Bräuer erntete viele Lacher und etliche Aha-Effekte. Zwei Mal im Jahr bietet Dentaurum bei ihm in der Anatomie der Universität Erlangen sehr lehrreiche Humanpräparate-Kurse an – Termine und Anmeldung auf der Website von Dentaurum!