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DZR-Kongress 2026 ist Auftakt zum Jubiläumsjahr

Erfolgreiche zwei Fortbildungstage bot wieder einmal der DZR-Kongress in Stuttgart. Bereits zum 13. Mal fand die Veranstaltung statt und lockte diesmal mehr als 260 Teilnehmer in die schwäbische Metropole. Der Kongress war gleichzeitig Auftakt zum Jubiläumsjahr der DZR GmbH.

Am 14. Oktober 1976 startete die Geschichte der Deutschen Zahnärztlichen Rechenzentrum GmbH. DZR-Geschäftsführer Thomas Schiffer zeigte zum Auftakt des 13. DZR-Kongresses nicht nur einen brandneuen Film zum Auftakt des Jubiläumsjahres, sondern kündigte auch tolle Aktionen zum 50. Geburtstag an. Dazu gehört beispielsweise die Namensfindung des neuen DZR-Maskottchens, eines weißen Bären. 

Immer wieder blitzte an den zwei Kongresstagen das Thema 50. Geburtstag des DZR durch. Zum Beispiel beim Jubiläums-Cocktail Shimmering Smile im knalligen blau des DZR-Logos. Aber natürlich gab es auch wieder knallharte Fakten zu den Themen Abrechnung, Marketing, Kommunikation in Stuttgart. Christian Lopez Quintero zeigte etwa, warum die Abrechnung der Suprakonstruktionen in einigen Praxen für Schweißausbrüche sorgt, obwohl das gar nicht nötig wäre. Mit zahlreichen Mythen der Abrechnung räumte Sabine Schmidt in ihrem Vortrag auf, die Praxen jährlich teilweise Honorare im fünfstelligen Bereich kosten.

Die Teilnehmer waren sich nach den zwei Tagen DZR-Kongres in Stuttgart auf jeden Fall einig, dass auch der 14. Kongress im kommenden Jahr wieder fest in den Fortbildungskalender gehört. 

Désirée Lobstädt und Thomas Randi eröffneten den 13. DZR-Kongress in Stuttgart und führten als eingespieltes Moderations-Duo mit ihrer lockeren Art durch die zwei Tage Fortbildung. 
DZR-Geschäftsführer Thomas Schiffer eröffnete während des DZR-Kongresses das Jubiläumsjahr des DZR. Vor 50 Jahren wurde das Unternehmen gegründet und für das Geburtstagsjahr sind noch zahlreiche Aktionen geplant. 
Der Saal in Stuttgart war mal wieder bis auf den letzten Platz gefüllt. Mehr als 260 Teilnehmer wollten sich die Fortbildung nicht entgehen lassen. Damit machte der DZR Kongress im Vergleich zum Vorjahr noch mal einen Sprung nach vorne bei den Teilnehmerzahlen. 
Christian López Quintero zeigte typische Fehlerquellen bei der Abrechnung von Suprakonstruktionen. 
Praxisberaterin Wilma Mildner sprach in ihrem Vortrag darüber, wie man als Praxis effiziente und menschlich erfolgreiche Workflows schaffen kann. Dabei betonte sie, dass man bei einer Personalverantwortung innerhalb der Organisation Praxis nicht vergessen sollte, wie wichtig die Betziehungseben sei. Und: anstatt ständig nur die Schwächen der Mitarbeiter zu betonen, sollte man versuchen Stärken zu erkennen, zu fördern und zu nutzen.
Über die Kraft der Begegnungsqualität referierte Hannah Panidis. Ihr Tipp: Gute Kommunikation entsteht, wenn wir mit einer guten Haltung auf die Menschen zugehen. Anhand eines eigens von ihr entwickelten Haltungsbarometers konnte sie den Teilnehmern den kommunikativen Spiegel vorhalten und zeigen, dass man gesunde Selbstreflexion benötigt. Denn viele Menschen überschätzen oftmals die eigene Fähigkeit gut zuzuhören und Interesse in der Kommunikation zu zeigen.
Abrechnungsexpertin widerlegte gleich 13 Abrechnungsmythen, die dafür sorgen können, dass Praxen mitunter hohe Honorarverluste erleiden. „Das können wir uns in den heutigen Zeiten auf keinen Fall leisten“, betonte Schmidt. Zu diesen Mythen gehörte beispielsweise die Annahme, dass man Analogleistungen nur bis zum Steigerungsfaktor 2,3 abrechnen könne oder eine antiinfektiöse Therapie nicht delegierbar sei.
Einen Blick in die Behandlungs- und Wartezimmer verschiedener Praxen warf Katia Steilemann. Sie zeigte den Teilnehmern in Stuttgart, wie schnell und unbewusst Räume auf Patienten wirken können und wie man das Erlebnis des Zahnarztbesuchs deutlich verbessern könnte, wenn man auch auf die Innenraumgestaltung der Praxis achten würde.