Cerec Masters starten mit dem Kick-off Day ins neue Jahr – mit 3D-Druck, Implantatprothetik, mit dem Digitalen Office.

Die Digitalisierung der Zahnmedizin ist kein Hype oder ein temporäres Phänomen. Auch die Covid-Pandemie konnte die computerunterstützte Restauration in der Praxis nicht aufhalten – im Gegenteil. Die Erfassung und Auswertung digitaler Daten zur Befundung, Therapieplanung, Ausführung restaurativer Prozesse und für die Nachsorge haben sich in der jüngsten Zeit als „alternativlos“ für die Zukunft erwiesen. Der Datentransfer hat der anvisierten, papierlosen Administration perspektivisch den Weg zum „digitalen Office“ geebnet.

Gemäß der internationalen Studiengruppe „Research Reports World“ löst die computergestützte Diagnose und Therapie in der Zahnheilkunde seit einigen Jahren eine stetige Ausweitung und Verbreitung aus. Die Digitalisierung in der Praxis bietet das Potenzial, die Zukunft der Behandlung zu revolutionieren.

Warum ist das so? Die Digitalisierung ermöglicht, den Patienten virtuell abzubilden. Prozesse wie Anamnese, Registrierung, Screenings, Befundung, Analysen, Diagnostik, Therapieplanung, Behandlungen, Materialien, klinische Ergebnisse, Kostenaufwand, Nachsorge mit Verlaufskontrollen und präventive Recalls können digital erfasst und jederzeit „auf Knopfdruck“ aufgerufen werden. Hierbei reduziert der digitale Workflow die Anzahl der Schritte im Vergleich zu einer herkömmlichen Behandlung. Das computergestützte Vorgehen bietet eine höhere Prozesssicherheit von der Planung bis zur Ausführung. Alle Arbeitsschritte werden von voreingestellten Parametern kontrolliert und können nach Abschluss bei Bedarf wieder aufgerufen werden.

Garant für Zukunftsicherheit

Seit über 20 Jahren begleiten die Cerec Masters die Entwicklung der digital-gesteuerten Restauration. In jüngerer Zeit vernetzen sich mit dem CAD/CAM-Verfahren weitere Systeme für die Befundung, Funktionsdiagnostik, bildgebende 3D-Röntgentomografie, für chirurgische und prothetische Simulationsmodelle, Prototyping in der Implantologie, 3D-Druck für Modelle und Schienen, für den Datenaustausch mit Consilium-Partnern, Überweisern und Auftragnehmern.

Diese Veränderungen als Teil einer „stillen Revolution“ haben die Cerec Masters permanant verfolgt, mit eigenen Erfahrungen verknüpft und eine anerkannte Expertise entwickelt. Die Erkenntnisse werden auf Symposien, in Kursen und Seminaren mit Teilnehmern, Referenten und Experten geteilt und permanent aktualisiert. Mit dem aufgebauten Erfahrungsschatz erhalten die Technologien und die damit verknüpften Behandlungsverfahren „ein gehöriges Stück Zukunftsicherheit“.

Kick-off Day verbindet Expertise und Perspektive

Alljährlich präsentieren die Cerec Masters im Januar den Kick-off Day. Hierbei werden bewährte, computergestützte Verfahren im chairside- und labside-Modus besprochen und neue Software-Apps vorgestellt. Indikations-Erweiterungen zusammen mit bekannten und neuen Restaurationsmaterialien werden diskutiert. Klinische Fälle von Teilnehmern werden beleuchtet und Fragen beantwortet.

Cerec Masters

Schalen-Provisorien aus dem 3D-Drucker. (Bild: Kurbad)

Cerec Masters

3D-gedruckte, temporäre Seitenzahnbrücke. (Bild: Werling)

Der nächste Kick-off Day findet am Samstag, 22. Januar 2022, 09:00 bis 15:00 Uhr in Düsseldorf statt. In der 6stündigen Veranstaltung mit Teilnehmer-Präsenz und Online-Videostream werden neue Technologien und interessante Themen un-ter der Leitung von Dr. Andreas Kurbad, Viersen, vorgestellt und diskutiert. Ein Schwerpunkt ist der 3D-Druck und seine vielfältigen Optionen. Die Teilnehmer erleben die Fertigung von Schienen, Bohrschablonen, provisorischen Kronen und Brücken, Seitenzahn-Kronen, KFO-Aligner – alles gedruckt mit Cerec-Software und mit 3D-Druckern. Das Thema zeigt perspektivisch: Die Zukunft gehört neben dem CAD/CAM-Fräsen auch dem 3D-Druck.

Cerec Masters

Modell aus den 3D-Drucker. (Bild: Werling)

Weitere Innovationen enthalten die Themen: Implantatprothetik mit Atlantis-Implantaten, Adhäsive Befestigungstechnik für unterschiedliche Substrate und Werkstoffe – und der neue Netzwerkkomplex „Das Digitale Office“. Als Rückgrat eines kompletten Praxisinformationssystems dient es der Erfassung von Patientendaten, der röntgenologischen und klinischen Befundung, Funktionsprüfung, Diagnostik, Therapieentscheidung, Werkstoffauswahl, Fertigung der Restauration, Eingliederung und der Nachsorge. Alle Stationen der Versorgung können digital vernetzt vorbereitet, durchgeführt und nachvollziehbar dokumentiert werden.

Cerec Masters

Vollprothese aus dem 3D-Drucker. (Bild: Werling)

Präsenz und Videostream mit 6 Stunden Programm – und 4 Fortbildungspunkten (gemäß KZBV):

  • Dr. Andreas Kurbad: Das Digitale Office – Hardware für das Cerec-Netzwerk – Aktueller Stand der Software 5.2 – 3D-Druck und Cerec (Abb. 1) – Software von Drittanbietern, Optionen – Freeware.
  • Dr. Gerhard Werling, D-Landau: 3D-Druck als neuer Standard – Materia-lien, Software, Aufbissschienen – Bohrschablonen mit SICAT-Software – Schalen-Provisorien – 3D-gedruckte temporäre Kronen & Brücken – Ge-druckte SZ-Kronen (Abb. 2-4) – Teleskopkronen – KFO-Aligner.
  • Dr. Andre Rumphorst, B-Leuwen: Aktueller Stand und Entwicklungs-trends adhäsiver Befestigungssysteme – Funktion von Bonding – Mehrschritt-Adhäsion – Universaladhäsive – Neue Befestigungssysteme.
  • Dr. Andreas Kurbad: Implantatversorgung auf neuen Wegen – Möglichkeiten und Grenzen Ti-Base-basierter Abutments – Atlantis und Cerec (Abb. 5) – Implantatsituationen mit Connect-Software – Implantatgetragene Brücken – Semi-Chairside Lösungen.
  • Dr. Osman Er, TR-Istanbul: Smile Design Software – Mock-up – Blender Dentistry.
  • Regina Kraus ZMV, Greding: Qualitätssicherung und MDR (Medical De-vice Regulation) – Praxisorganisation – Betriebssicherheit – Dokumenta-tion.
  • Jana Brand ZMV, Hermerode: Abrechnung – Laborrechnungs-Software – MDR und Abrechnung in einem Schritt.
Cerec Masters

Schraub-Abutments mit individualiertem Emergenzprofil (System Atlantis). (Bild: Kurbad)

Organisation & Teilnahme

Die Themen werden im Rahmen einer Präsenz-Veranstaltung (für wenige Teilnehmer) und als Webinar mit Videostream vorgetragen. Kurzentschlossene können evtl. an der Präsenzveranstaltung teilnehmen – alle anderen Teilnehmer nutzen den Videostream im eigenen Office. Das Webinar kann nach Buchung auf allen digitalen Endgeräten (PC, Laptop, Smartphone, Tablet) empfangen werden. 4 Fortbildungspunkte (KZBV).

Samstag, 22. Januar 2022, 09.00 – 15:00 Uhr. Buchen ab sofort.

Interessierte erhalten weitere Info unter www.cerec.de – Kurs-Anmeldung beim Cerec Masters Club, masters@cerec.de oder telefonisch (02162) 102 1875.