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Konnektivität im Fokus beim Dentsply Sirona World Congress in Bonn

Mit dem World Congress Fortbildungsformat bietet Dentsply Sirona seit einiger Zeit weltweit dem gesamten Produktportfolio eine Bühne und verbindet dies mit hochkarätigen Vorträgen aus verschiedenen Schwerpunkten der Zahnmedizin. In diesem Jahr fand eine der World Congress Fortbildungen erstmals in Deutschland statt.

Die Resonanz auf dieses Angebot im Bonner World Conference Center war überwältigend. Dentsply Sirona konnte sich über rund 1000 Teilnehmer an den zwei Tagen Fortbildung freuen. Und für die gab es ein umfangreiches Kongressprogramm mit teilweise sechs parallellaufenden Vorträgen. Die Themen waren dabei ebenso vielfältig: Implantologie, Aligner-Behandlung, Endodontie, CAD/CAM, Labor und Röntgen. 

Dabei stand immer das Kongressmotto im Fokus: „Experience the future of connected dentisitry“. Denn Dentsply Sirona zeigte nicht nur in der begleitenden Dentalaustellung, wie das Unternehmen sich Konnektivität in der zahnmedizinischen Behandlung vorstellte. Auch die Referenten legten in ihren Vorträgen oftmals den Fokus den digitalen Workflow und die Umsetzung der Konnektivität im Praxisalltag.

Das Bonner World Conference Center bot dem World Congress von Dentsply Sirona den passenden Rahmen.
Das gesamte Produktportfolio von Dentsply Sirona konnten die Teilnehmer in der begleitenden Industrieausstellung hautnah erleben.
Mit beachtlichen 1000 Teilnehmern war der World Congress in Bonn für Dentsply Sirona ein voller Erfolg. Das sorgte für Vortragssäle, die teilweise bis auf den letzten Platz besetzt waren.
Parallel fand in Bonn das Event „PEERS meets Dentsply Sirona World“ statt. Dort konnten sich die Teilnehmer auf den neuesten Stand der Implantologie bringen.
Auf der Pressekonferenz während des Kongresses, sprachen Prof. Dr. David Sonntag, Spezialist für Endodontie und Professor an der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf, Wolf-Dieter Perlitz, Senior Director DS Core, Dr. Mischa Krebs, Fachzahnarzt für Oralchirurgie mit Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie und Johannes Krug, Vice President, Connected Technology Solutions (v.l.), über die Vorteile von connected dentistry.
Auch der neue Dentsply Sirona-CEO Dan Scavilla kam für den World Congress nach Bonn. Er beantwortet in der Pressekonferenz auch einige Fragen zu kommenden Planungen des Unternehmens. So stehe der implantologische Workflow ganz oben bei der Priorität der Bereiche, die zukünftig in DS Core abgebildet werden sollen. Außerdem seien weitere Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung geplant.
Christine Schwendner, Vice President & General Manager Sales DACHNL, erklärte in der Pressekonferenz, wie Dentsply Sirona in der connected dentistry die Cloud-basierten Worflows und eine KI-gestützte Zahnmedizin verbinden will. 
In seinem Vortrag zu digitalen Prozessen in der Implantologie bei Planung, Chirurgie und Prothetik, zeigte Krebs, was im Praxisalltag alles möglich ist. Man könne beispielsweise die finale prothetische Planung zu Beginn der Behandlung festlegen und durch die genau digitale Umsetzung gebe es keine Abweichungen beim Ergebnis. Die dadurch erzielten Wow-Effekte seien laut Krebs die beste Werbung für eine Praxis.
Prof. Dr. Anton Friedmann zeigt in seinem Vortrag Lösungen für die Handhabung eines Kammdefekts nach Extraktion. Dabei zeigte er Beispiele der zur Alveolenversorgung mit kreuzvernetzem Xenograft von Ossix Bone und Beispiele für die Anwendung von Ossix Materialien im stark atrophen, chronischen Kammedefekt. 
Dr. Christopher Schmid ging Schritt für Schritt durch die Implantologie und berichtetet von seinen Erfahrungen mit dem MiS-Implantatsystem. Seine Key Messages: Die Planung ist entscheiden, Chirurgie und Prothetik untrennbar und die Digitalisierung steigert die Vorhersagbarkeit der Therapie. 
Zwölf Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche Sofortversorgung identifizierte Prof. Dr. Puria Parvani ins einem Vortrag. Diese sind ein erfahrener Implantologe, ein erfahrenes Team, ein gutes Implantatsystem mit progressivem Gewindedesign, Insertion eines Implantats mit geringem Durchmesser, ein DVT, präoperative Antibiotikagabe, kein ausgeprägter Knochendefekt, minimalinvasive Extraktion, perfekte 3D-Positionierung, keine Lappenbildung, gap filling sowie one-abutment-one-time. Neben dieser chirurgischen Checkliste sei auch die Patientenauswahl entscheidend. Dafür können man die SAC Classification oder ein risk profile assessment nutzen.