Zwei konzentrierte Tage zum Einsatz der Mini-Implantate bietet condent mit dem MDI-Anwendersymposium vom 5. bis 7. Juni 2020. 

Der Einsatz von durchmesserreduzierten bis hin zu echten Mini-Implantaten ist in der Klinik angekommen. Immer mehr Patienten sprechen in den Praxen vor, die sich eine neue festsitzende Versorgung oder die Umarbeitung einer bestehenden Prothetik wünschen. Bei einigen sprechen finanzielle Gründe gegen eine aufwendige Chirurgie, bei weitaus mehr sind es aber die Allgemeingesundheit und das oft fortgeschrittene Alter, die eine zeitlich lang andauernde und körperlich wie seelisch und sozial belastende sowie einschränkende Chirurgie und Prothetik ausschließen. 

Nach dem großen Erfolg des Anwendersymposiums 2018 rund im Mini-Implantate fiel es condent leicht, sich auch für die im Juni 2020 geplante Veranstaltung wieder namhafter Referenten und Experten auf dem besonderen Gebiet der „Minis“ zu sichern.

Die gebotenen Themen

Dr. Adjmal Sheerzoi aus Düsseldorf (siehe auch Fallstudie pip 02/19) klärt über die „Pfeilervermehrung mit MDI-Mini-Implantaten“ und den Einsatz von Mini-Implantaten im reduzierten Restgebiss auf. Wissenschaftlichen Unterbau verleiht der Thematik der Greifswalder Prof. Dr. Torsten Mundt mit einer multizentrischen randomisierten klinischen 3-Jahres-Studie und der Untersuchung von Mini-Implantaten zur Stabilisierung von Teilprothesen. Prof. Dr. Dr. Norbert Enkling vereint universitäre mit niedergelassener klinischer Tätigkeit in Kreuztal und wird eine aktuelle Studie zur Wiederherstellung der oralen Funktion über den Einsatz von Mini-Implantaten beim zahnlosen Patienten vorstellen. In doppelter Funktion tritt auch Prof. Dr. Friedhelm Heinemann aus Morsbach an und tritt Vorurteilen mit histologischen Untersuchungen zur Osseointegration von MDI-Mini-Implantaten mit Fokus auf den BIC im Vergleich zu Standardimplantaten entgegen. Bereits seit 15 Jahren hat Dr. Gregor Häckel aus dem schwäbischen Gunzenhausen die MDI-Minis in seinem klinischen Einsatz und zeigt die diversen Einsatzgebiete und seine Erfahrungen in einem ausführlichen Anwender-Bericht. Wenn man in einer Schlosspraxis arbeitet, hat man ästhetische Ansprüche, und – wie Dr. Agnes Niedzielski aus Kunnersdorf zeigen wird – „am besten einen Plan“, auch beim Einsatz der MDI-Mini-Implantate. Viele praktische Tipps zeigen, wie man den Behandlungsverlauf für sich selber und den Patienten flüssig und komplikationslos gestalten kann. Nahtlos knüpft der Berliner Dr. Joachim Schiffer an: Der Einsatz von Mini-Implantaten muss keine Kompromisse bei der Ästhetik bedeuten. Er zeigt, wie man mit dem Einsatz von Laserchirurgie die Weichgewebe um Mini-Implantate optimiert. „Zahnengel“ heißt die Praxis von Dr. Wolfram Olschowsky in Hörselberg und damit verspricht er seinen Patienten nicht nur Funktion, sondern auch Ästhetik. Ist die 3D-Diagnostik bei MDI-Mini-Implantaten eher Pflicht oder Kür? Dr. Olschowsky gibt dazu einen praktischen klinischen Leitfaden.

Über den Tellerrand geblickt

Die besten klinischen Fähigkeiten führen nicht zum langanhaltenden Erfolg, wenn Praxis- und Mitarbeiterführung, Patientenkommunikation, der ein oder andere psychologische Kniff, die korrekte Abrechnung und auch das innere Gleichgewicht nicht stimmig sind. Im bunten Rahmenprogramm sorgen der Diplom- Psychologe Herbert Prange, Pater Dr. Dr. Hermann-Josef Zoche, Dr. Katrin Olschowsky, Dr. Janina Hilgert, Dr. Arndt Höhne und Doreen Unglaube für praktische Erkenntnisse und die ein oder andere Weisheit und „take home messages“ über das rein Fachliche hinaus. Das 5-Sterne-Hotel Kempinski Gravenbruch mit seiner wunderschönen Parkanlage, seinem einladenden Spa-Bereich und seinen kulinarischen Verlockungen bietet eine leichte Erreichbarkeit und neben der Fortbildung auch Abwechslung und Entspannung.

Sichern Sie sich wegen der begrenzten Teilnehmerzahl Ihren Platz unter mailto:info@original-mdi.deoder per Fax an 0800-10037071.