Die ausgezeichnete Biokompatibilität und Gewebefreundlichkeit keramischer Oberflächen ist bekannt und durch Studien hinreichend belegt. Diese wertvolle Eigenschaft, in Zeiten anspruchsvollerer Patienten im Bereich der Ästhetik, nutzen und dennoch das bewährte Titan- Protokoll beibehalten zu können – das wär’s.

Die perfekte Verbindung zweier Welten ist der myplant GmbH mit dem myplant bio Implantatsystem gelungen: Die gewebefreundlichen Eigenschaften eines Keramikimplantates werden kongenial mit den technischen Vorteilen eines Titanimplantates mit einer selbsthemmenden und praktisch bakteriendichten Konusverbindung vereint. Durch ein speziell für myplant entwickeltes Bio-Engineering-Verfahren werden Atome hochenergetisch geladen, dringen tief in die Titanoberfäche ein und schaffen so den abrieb- und abscherfesten Titan-Keramik-Verbundwerkstoff.

Keramik ist nicht gleich Keramik

Da Keramik aber nicht gleich Keramik ist, liegt der besondere Clou in einer Kombination aus einer Cerid-Beschichtung im enossalen Teil und einer Niob-Beschichtung auf dem Abutment. Cerid und Niob haben die höchste chemische Beständigkeit aller medizinisch verwendeten Materialien – eine Titankorrosion, wie sie im sauren Milieu parodontal oder periimplantär entzündeter Gewebe auftreten kann, ist damit praktisch ausgeschlossen. Der Biokompatibilitätsindex der Zirkonoxid-Oberfläche beträgt 1, das heißt, die an der Oberfäche adsorbierten Proteine behalten 100 % ihrer biochemischen Beschaffenheit bei. Auch bei Patienten mit Titan-Hypersensibilität sind die Beschichtungen damit bedenkenlos anwendbar.

Exzellente, individuelle, klinische Performance – genau, wo sie hingehört

Im enossalen Teil sorgt die hochfeste und nanoskalierte Mikrorauigkeit der Cerid-Oberfläche für eine Begünstigung der Knochenanlagerung, indem sie den Knochenvorläuferzellen genau die Umgebung bietet, die diese besonders mögen. Die goldfarbene Niob-Beschichtung im transgingivalen Anteil wiederum sorgt nicht nur für eine biochemisch und mechanisch stabile Barriere, sondern innerhalb weniger Stunden lässt sich eine Verbindung zwischen Keramikschicht und Gingivaepithelzellen nachweisen. Daneben besitzt sie plaquehemmende Eigenschaften und zeigt selbst nach längerer Exposition keine Veränderung der Oberfläche.

 

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Das Implantat mit einer selbsthemmenden und drehstabilen Innenkonusverbindung bietet eine nahezu bakterien- und mikrobewegungsfreie Abdichtung und damit eine hervorragende mechanische Belastbarkeit und hohe Dauerfestigkeit.

In Kombination mit der selbsthemmenden Innenkonusverbindung und mikrobewegungsfreien Implantat-Abutmentverbindung ergeben sich so über Jahre hinweg eine deutlich geringere Entzündungsneigung und langzeitstabile Verhältnisse von Weich- und, konsequent, Hartgeweben.

Nicht zuletzt sorgt die goldfarbene Niob-Beschichtung insbesondere beim dünnen gingivalen Biotyp für einen verbesserten Farbindex und damit für weichere, natürlichere und sehr ästhetische Verhältnisse.

Bewährtes angepasst auf die Implantattherapie von heute und morgen

Das Implantat mit einer selbsthemmenden und drehstabilen Innenkonusverbindung bietet eine nahezu bakterien- und mikrobewegungsfreie Abdichtung und damit eine hervorragende mechanische Belastbarkeit und hohe Dauerfestigkeit. Das tiefe Platform-Switching, in Verbindung mit dem subkrestalen Setzen des Implantats, ermöglicht dem Knochen, sich auf der Schulter des enossalen Teils anzulagern und schafft dadurch bestmögliche Voraussetzungen für langzeitstabile und ästhetische Verhältnisse.