Der Hersteller medentis medical bietet mit dem Bohrschablonen-System ICX-Magellan und dem Behandlungskonzept ICX-Imperial eine kongeniale Möglichkeit an, die kosten- und zeitintensive Prozedur zwischen Operation und Eingliederung der Langzeitprovisorien stark zu verkürzen.

Abb. 1 Mit der Softwarelösung ICX-Magellan kann die Rotation der Implantate bereits digital genau definiert werden.

Da in den meisten Fällen für die „full arch“-Versorgung auf abgewinkelte Abutments zurückgegriffen werden muss, um die Angulation der gezielt schräg eingesetzten Implantate auszugleichen, ist es notwendig, auch die Rotation der zu inserierenden Implantate zu beeinflussen. In nahezu allen Planungsprogrammen, in denen auch die Möglichkeit besteht, Abutments zu planen, kann man diese virtuell auf den Implantaten rotieren, um die Optionen der prothetischen Versorgung abzuschätzen. Diese Rotation ist jedoch zumeist stufenlos möglich, was – vorausgesetzt, man möchte auf die zusätzliche Stabilität einer in die Versorgung einbezogenen Rotationssicherung nicht verzichten – zu Problemen in der postoperativen Versorgung führen kann. Zurückzuführen ist dieses auf die beschränkten Möglichkeiten der Abutmentpositionierung, da man hier auf die Geometrie der Verbindung angewiesen ist. Es spielt hier keine Rolle, ob es sich um eine externe oder interne Verbindung handelt oder ob diese durch eine Dreikanalverbindung, einen Sechs- oder Achtkant besticht.

medentis medical, ICX-Imperial

Abb. 2 Rundum-Paket: Alle für die Versorgung des Patienten notwendigen Materialien gibt es hier aus einer Hand.

Planungssoftware von medentis medical bietet Sicherheit

Am Beispiel eines ICX-Implantats bedeutet dies, dass man exakt sechs verschiedene Möglichkeiten hat, ein gewinkeltes Abutment mit Rotationssicherung aufzusetzen. Möchte man aber eine prothetische Lösung so umsetzen, dass man bereits zum Planungszeitpunkt beispielsweise die exakte Position der Schraubkanäle einer okklusal verschraubten Brücke bestimmt, ist es notwendig, die Rotation der Implantate bereits digital zu definieren. Die Softwarelösung ICX-Magellan als Bestandteil des Konzepts ICX-Imperial bietet genau diese Option. Ein weiterer Pluspunkt des ICX-Magellan-Systems besteht darin, dass der Anwender alle für die Versorgung des Patienten notwendigen Materialien aus einer Hand erhält. Dies bedeutet im Detail, dass bei der Umsetzung eines ICX-Imperial-Falls nicht nur die benötigten Bohrschablonen, sondern auch 3D-gedruckte Modelle, die geplanten Implantate in den korrekten Längen und Durchmessern, die notwendigen ICX-Multi Abutments zum Angulationsausgleich in den korrekten Gingivahöhen, Titanaufbauten, die bereits auf die entsprechenden Höhen gekürzt werden, sowie die ICX-Smilebridge, ein aus einem Hochleistungs-PMMA gefrästes Langzeitprovisorium mit einer Mundzulassung von bis zu sechs Jahren und einem Monomer-Anteil von unter 0,5 Prozent geliefert werden.

Abb. 3 Mit dem Behandlungskonzept ICX-Imperial auf der sicheren Seite.