MegaGen präsentiert drei Innovationen, die das Potenzial haben, zentrale Herausforderungen der Implantologie grundlegend zu verändern. ARi, AXA und BD Cuff stehen für biologische Konzepte, technische Präzision und klinische Vereinfachung und markieren einen Entwicklungsschritt, der weit über klassische Implantatlösungen hinausgeht.
Bild: ARi nutzt die Kraft des basalen Knochens als primäre Verankerungszone.
Die moderne Implantologie ist geprägt von einem Wandel hin zu biologisch orientierten, minimalinvasiven und zugleich hochstabilen Konzepten. MegaGen verfolgt diesen Ansatz schon seit Jahren und stellt mit ARi, AXA und BD Cuff nun drei Entwicklungen vor, die der Hersteller selbst als Gamechanger einstuft.

Neuheiten näher betrachtet
ARi richtet den Blick auf den atrophischen anterioren Kieferkamm. Das Implantat nutzt die Kraft des basalen Knochens als primäre Verankerungszone und macht den Versuch überflüssig, verloren gegangenen Alveolarknochen künstlich zurückzugewinnen. Die tiefe, kraftverteilende Gewindestruktur und die mit Kalziumionen angereicherte SLA-Oberfläche verbessern die Osseointegration deutlich und schaffen die Grundlage für stabile Langzeitergebnisse. Durch die tiefe Positionierung der rauen Oberfläche reduziert das neue System das Risiko bakterieller Exposition und unterstützt so die periimplantäre Gesundheit.
AXA spielt seine Stärken in der Versorgung zahnloser Kiefer aus. Das neue Abutment ersetzt das klassische Multi-Unit-Konzept durch ein stabileres Design, das deutlich höhere Drehmomentwerte zulässt und gleichzeitig eine präzisere prothetische Umsetzung ermöglicht. Besonders bemerkenswert ist der Verzicht auf eine Titanbasis. Das bietet ästhetisch Vorteile und verbessert die Bruchfestigkeit der finalen Rekonstruktion. Das Scan-Bar-Design erleichtert die digitale Erfassung und verkürzt die klinischen Abläufe, was die Sofortversorgung sicherer macht und neue Spielräume in der Vollbogenprothetik eröffnet.
Das Implantat BD Cuff erlaubt eine stabile epikrestale Platzierung auch bei geringer Knochenhöhe und reduziert die Notwendigkeit augmentativer Eingriffe erheblich. Die polierte Halszone dient als transmukosale Region und erleichtert eine stabile Weichgewebsanlagerung, die bereits in den ersten Millimetern entscheidend zur Plaquereduktion beiträgt.

Drei Systeme – ein klinischer Gedanke
Klar ist, die Natur soll nicht überwunden, sondern genutzt werden. Stabilität entsteht dort, wo Knochen verlässlich ist, Prothetik wird präzise, wenn konstruktive Schwachstellen beseitigt werden, und biologische Gesundheit wird gefördert, wenn Designprinzipien sich konsequent am Gewebe orientieren. MegaGen zeigt mit diesen Entwicklungen, wie zukunftsweisend Implantologie sein kann, wenn technologische Innovation und biologisches Verständnis zusammengeführt werden.
