Patienten die an rheumatoider Arthritis leiden, werden oft mit Methotrexat behandelt. Ein Medikament mit relativ hoher Verträglichkeit, doch mit der nicht selten auftretenden Nebenwirkung der Schleimhauttoxizität. Weisen Patienten chronische intraorale Wunden auf, sollte also immer auch diese iatrogene Ursache der Heilungsstörung gedacht werden. Die Behandlung ist dann denkbar einfach: Abhilfe schafft die sofortige Unterbrechung der Medikation mit Methotrexat bei gleichzeitiger Gabe von hochdosiertem Folat.

Foto: Pixabay