Mit diesem markigen Anspruch stellte sich an der IDS mit dem Zeramex XT das neue Mitglied aus dem Produktportfolio des Schweizer Qualitätsanbieters Dentalpoint vor. Mit dem zweiteiligen, reversibel verschraubbaren Keramikimplantat präsentierte der Hersteller ein mit mehreren innovativen Elementen ausgestattetes System, das die Bandbreite und das Spektrum für den Einsatz von Keramikimplantaten in der Praxis deutlich erweitern wird.

Das Zeramex XT mit der „Boltin-Tube“-Verbindung und Vicarbo-Schraube, perfekt für metallfreie Implantatversorgungen.

Das Zeramex XT ist ein zu 100 % metallfreies, reversibel verschraubbares Implantat, das sich dank variabler Setztiefe auch für die ästhetische Zone eignet. Mit dem wurzelförmigen, auf dem bewährten Zeramex-T-Implantat basierenden Design wird eine hohe Primärstabilität gewährleistet, vor allem aber eröffnet eine neue Innenverbindung eine ganz neue prothetische Flexibilität. Die neuartige „Bolt-in-Tube“-Verbindung bietet eine hohe Stabilit.t, aber berücksichtig dabei die typischen Materialeigenschaften von Keramik. Herzstück des Konzepts ist die neue Vicarbo-Schraube aus karbonfaserverstärkten Kunststoff mit hervorragenden isoelastischen Eigenschaften Vergleichbar einem Stahlbeton nimmt die Keramik die Druckkräfte auf – während die Vicarbo-Schraube und die in ihr angeordneten durchgehenden, der Form angepasst verlaufenden Karbonfasern den lateralen Zugkräften entgegenwirken. Mittels einer speziellen Geometrie der vier Zinnen kann das Abutment schnell und sicher im Implantat platziert werden. Sowohl bei der Abformung für tempor.re als auch die spätere finale prothetische Versorgung entsteht durch die neue Verbindung eine hohe Sicherheit. Die variable Setztiefe des Implantats in Verbindung mit der neuen Innenverbindung ermöglicht eine sehr freie Gestaltung des Kronenaufbaus und eine deutlich verbesserte Konditionierung des umliegenden Weichgewebes. Zudem minimiert das neue, hochfeste, fast nahtlose und dennoch spannungsfreie Verbindungskonzept die bakterielle Besiedlung und Einlagerung, was den Behandlungserfolg langfristig zu sichern hilft.

Spezielles Know-How in Fertigung und Design

Hergestellt wird das Zeramex XT in einem sehr aufwendigen Fertigungsverfahren aus harten, gehippten Zirkondioxid-ATZ-Rohlingen, die den hohen Anforderungen an Festigkeit, biomechanischer Stabilit.t und Passgenauigkeit entsprechen. Nach der finalen Formgebung der Implantataußen- und -innengeometrie findet kein thermischer Prozess oder eine Nachbearbeitung statt. Damit kann es zu keinen Veränderungen im Materialgefüge mehr kommen, was eine sehr hohe Präzision sicherstellt. In der Produktion sind das langjährige Know-How und die Erfahrungen des Schweizer Herstellers mit dem Werkstoff Keramik, auf den sich das Unternehmen exklusiv spezialisiert hat, gebündelt. Die von einer Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Daniel Buser an der Universit.t Bern von Frau Priv.-Doz. Dr. Vivianne Chappuis untersuchte Zerafil-Oberfläche wird durch Sandstrahlung und Ätzung so konditioniert, dass Osteoblasten direkt an das Implantat heranwachsen und eine feste Anhaftung an der Implantatoberfläche erzielt werden kann.

Ästhetik und Risikominimierung

Die metallfreien Implantate entsprechen weitestgehend dem natürlichen Vorbild der Zahnwurzel und bieten eine hohe Verträglichkeit, sind komplett frei von metallischer Korrosion und leiten weder Strom noch thermische Reize. Da Keramikoberflächen eine erwiesen verringerte Plaque-Anhaftungsaffinit.t aufweisen, helfen sie auch bestimmte Risikofaktoren periimplantärer Veränderungen und Entzündungen zu minimieren. Unbestritten waren schon immer die hervorragenden Eigenschaften von Keramikimplantaten im ästhetischen Bereich. Weder treten graue Ränder auf noch kann ein dunkler Implantatkern hindurchschimmern, besonders bei einem dünnen Phänotyp oder bereits bestehenden Gingiva-Rezessionen brilliert die weiße Zahnästhetik. Die biokompatible Verträglichkeit von Keramik unterstützt die Blutzirkulation positiv und kann damit Entzündungsreaktionen und Knochenresorption vermindern. Nach einer aktuellen Studie ist die Blutzirkulation um Zirkondioxid dem des natürlichen Zahnes vergleichbar. Mit der Integration von Zeramex-Implantaten in die CAD/CAM-Systeme von Exocad und 3Shape kann der Behandler nun auch von den Vorteilen des digitalen Workflows profitieren. Zu dem bestehenden Portfolio der Implantatsysteme Zeramex P6 mit Soft Tissue Level Design und dem verlässlichen, seit über vier Jahren erfolgreich im Markt positionierten Klassiker Zeramex T bietet das Zeramex XT die perfekte Ergänzung und Öffnung weiterreichender Behandlungsoptionen für metallfreie Implantatversorgungen.