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Internationales Osteology Symposium 2026 überzeugt

Mehr als 2400 Teilnehmende aus aller Welt kamen beim Internationalen Osteology Symposium 2026 in Wien zusammen. Die Veranstaltung bot ein fokussiertes Programm zur oralen Regeneration mit praxisnahen Formaten, interaktiven Sessions und zukunftsorientierten Themen wie dem Einsatz künstlicher Intelligenz.

Wissenschaft und Praxis im Fokus

Das Symposium bestätigte erneut seine Bedeutung als zentrale Plattform für die dentale Fachwelt. Im wissenschaftlichen Programm standen Themen wie vertikale Knochenaugmentation, die Deckung gingivaler Rezessionen sowie das Management von Komplikationen und Periimplantitis im Mittelpunkt. Fallbasierte Diskussionen und interaktive Formate ermöglichten eine direkte Übertragung der Inhalte in den klinischen Alltag.

Re-live Surgery als Highlight

Besondere Aufmerksamkeit erhielt das Format der Re-live Surgery. Vier klinische Fälle wurden detailliert präsentiert, darunter die Deckung gingivaler Rezessionen im Ober- und Unterkiefer, Sinusaugmentation sowie gesteuerte Knochenregeneration mit Implantation. Die Eingriffe wurden schrittweise kommentiert und abschließend im Hinblick auf Einjahresergebnisse und Patientenerwartungen diskutiert.

Austausch und Networking

Neben dem wissenschaftlichen Programm spielte der persönliche Austausch eine zentrale Rolle. Neue Formate wie ein Street Food Festival in der Ausstellungshalle sowie die Osteology Night förderten die Vernetzung zwischen Teilnehmenden, Industrie und Medien. Ein ergänzender Research Networking Day richtete sich gezielt an Forschende und stärkte den wissenschaftlichen Dialog.

Innovationen und Zukunftsthemen

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf innovativen Technologien, insbesondere dem Einsatz künstlicher Intelligenz in der dentalen Medizin. Sowohl erfahrene als auch junge Klinikerinnen und Kliniker profitierten von Angeboten zur fachlichen Weiterentwicklung innerhalb einer internationalen Community.

Die österreichische Hauptstadt Wien war drei Tage Schauplatz des International Osteology Symposiums.
Mehr als 2400 Teilnehmer aus aller Welt kamen nach Wien, um sich das vielfältige Programm anzuschauen, welches unter dem Motto „Beyond Regeneration“ stand.
Die drei Scientific Chairs des Osteology Symposiums, Prof. Dr. Lisa Heitz-Mayfield, Prof. Dr. Dr. Anton Sculean und Prof. Dr. Frank Schwarz, eröffneten den Kongress bereits am Donnerstagmorgen.
Während der Pausen konnte bei Kaffee oder Mittagessen in der Industrieausstellung auf der Exhibition Stage Vorträgen von nationalen Osteology Gruppen, Industriepartnern oder anderen Referenten verfolgt werden.
Auch der Quintessenz Verlag war als Medienpartner des Internationalen Osteology Symposium natürlich mit einem Stand in Wien vertreten.
Auch die pip, hier Gründungsherausgeberin Marianne Steinbeck (l.) mit Prof. Dr. Lisa Heitz-Mayfield war in Wien vor Ort.
Im Auditorium 1 fanden die Haupt-Vorträge in Wien statt.
Auch die Industriepartner beteiligten sich ausgiebig am dreitägigen Programm. Im Satelitten Symposium von Regedent ging es im Vortrag von Prof. Dr. Péter Windisch um „Neuartige Therapien zur Behandlung von Parodontitis und Periimplantitis: 10 Jahre wissenschaftliche Evidenz und klinische Anwendungen“.
Prof. Dr. Dr. Anton Sculean und Dr. Roland Glauser diskutierten im Symposium von Patent Medical über „Symbionische Zähne – nächste Generation des Zahnersatzes mit einer mukosalen Schutzbarriere zur effektiven Prävention von Periimplantitis“.
Prof. Dr. Ki-Tae Koo setzte sich im MegaGen-Symposium mit einem neuen Implantatdesign zur Neuausrichtung der Therapie atropher Kieferkämme auseinander.
Geistlich Biomaterials nutzte das International Osteology Symposium für eine Pressekonferenz, bei der Geistlich CEO Diego Gabathuler über die künftige Strategie des Unternehmens in der Regeneration sprach.
Vorgestellt wurde in der Geistlich Pressekonferenz unter anderem auch erstmals Bio-Gide Forte, mit dem die Firma ihr Produktportfolio erweitert. Bio-Gide Forte ist eine fortschrittliche Kollagenmembran, die eine zuverlässige Knochenregeneration und optimale Gewebeintegration gewährleistet. Durch die Kombination der bewährten Geistlich-Technologie mit erhöhter Festigkeit, verbesserter Stabilität und optimierter Handhabung eignet sich die Membran ideal für komplexe klinische Fälle.
Besonders beliebt in Wien waren auch die Industrie-Workshops, die ausreichend Gelegenheit für Hands-on Möglichkeiten boten. Im Workshop von Mectron ging es dabei um die minimaltraumatische Extraktion, Socket-Debridement und geführte offene Wundheilung zur Vermeidung von Kavitationen für eine vorhersagbare Ridge Preservation.
Im Camlog/BioHorizons Workshop stand das Potenzial von knochenaugmentativen Verfahren mit Allografts, Xenografts und Hyaluronsäure im Fokus.
Auch Geistlich bot mehrere Hands-on Workshops in Wien an. Einen davon zum Thema Titanmesh leitete Dr. Amely Hartmann, die auch Mitglied im pip Editorial Advisors Board ist.
Ganz nah an die Referenten kamen die Teilnehmer bei den Clinical Roundtables. Das beliebte Format bot Gelegenheit für einen entsprechenden Austausch mit internationalen Referenten.
Auch die begleitende Industrieausstellung war in Wien beliebt. Am Stand von W&H konnten die Teilnehmer sich über den neuen Chirurgiemotor Implantmed Plus informieren.
Ebenfalls beliebt: der Stand von Nobel Biocare.
Direkt am Eingang der Industrieausstellung befand sich der Stand von Geistlich. Dort wurde erstmals das neue Bio-Gide Forte vorgestellt.