Thommen Medical Education: Am 23. Oktober 2019 findet in Nürnberg ein spannender Fortbildungsabend mit Dr. Stephan Rebele statt. Der Referent wird zeigen, wie unser heutiges Verständnis von der Ätiopathogenese periimplantärer Erkrankungen die Behandlungsplanung in der funktionellen Zone beeinflusst.

Periimplantäre Erkrankungen stellen eine der größten zukünftigen Herausforderungen in der zahnärztlichen Therapie dar. Weil jedoch anerkannte, vorhersagbar erfolgreiche Behandlungsprotokolle zur Therapie der etablierten Periimplantitis bis heute noch immer fehlen, rücken – mehr denn je – Aspekte der Prävention und Nachsorge in den Mittelpunkt aller Bemühungen. Vor diesem Hintergrund entwickelt sich die chirurgisch-restaurative Behandlungsplanung zu einem Schlüsselfaktor für den Langzeiterfolg in der Implantattherapie.

Dieser praxisorientierte Vortrag möchte zeigen, wie unser heutiges Verständnis von der Ätiopathogenese periimplantärer Erkrankungen die Behandlungsplanung in der funktionellen Zone beeinflusst. Es wird dargestellt, wie (digitales) Backward Planning dazu beiträgt, eine unter präventiven bzw. hygienischen Gesichtspunkten ideale Zahnersatzgestaltung zu verwirklichen, ohne dabei funktionelle oder ästhetische Kompromisse eingehen zu müssen. Es wird die Frage nach zementierten vs. verschraubten Lösungen aufgegriffen und das Konzept des Platform Switching kritisch diskutiert.

Ziel ist die Etablierung eines Praxiskonzepts, das über den Weg der Prävention und Nachsorge versucht, die periimplantären Gewebe vorhersagbar langfristig gesund zu erhalten.

  • Termin: 23. Oktober 2019, 18.30 Uhr bis 21.00 Uhr
  • Ort: Nürnberg
  • Referent: Dr. Stephan Rebele