pip sprach mit Hans Geiselhöringer, President Nobel Biocare, und Prof. Dr. Stefan Holst, Vice President Implant Systems & Research von Nobel Biocare über ihr Engagement im Bereich der Keramik-Implantate.

pip: Warum haben Sie Keramikimplantate in Ihr Portfolio aufgenommen?

Geiselhöringer: Das Patienteninteresse an Keramikimplantaten nimmt seit einigen Jahren stetig zu. Patienten wünschen sich eine metallfreie Lösung und schätzen die ästhetischen Vorteile von Keramikimplantaten. Wir wollten mehr Praxen ermöglichen, dieser steigenden Nachfrage nachkommen zu können. Es ist momentan eher noch ein Nischenmarkt, aber wir erwarten signifikantes Wachstum und Keramik ist ein spannender zukunftsweisender Schritt für uns.

Prof. Holst: Mit zunehmender positiver klinischer Evidenz hat sich das Blatt gewendet. Es zeigt, wie sehr sich Zuverlässigkeit und Qualität verbessert haben. Entwicklungen in der Werkstoffkunde haben Festigkeit, Stärke und Bruchzähigkeit von Zirkonoxid verbessert. Wir stellten fest, dass Keramikimplantate mittlerweile unsere Anforderungen an die Qualität erfüllen können und eine reale Chance darstellen, unser Angebot zu erweitern.

pip: Warum ist Dentalpoint Ihr bevorzugter Partner?

Geiselhöringer: Dentalpoint ist weltweit führend im Bereich zweiteiliger Keramikimplantate. Sie haben auf Grundlage jahrelanger Forschungsarbeit das erste metallfreie, zementfreie, zweiteilige Keramikimplantat entwickelt, das es bisher so noch nicht gab. Herausragende, wissenschaftlich fundierte Innovation ist ein Ansatz, den wir beide verfolgen und schätzen.

Prof. Holst: Das Keramikimplantat als solches wird seit 2010 von Dentalpoint angeboten und besitzt seit 2012 die optimierte, sandgestrahlte und geätzte Zerafil-Oberfläche. Die zugrundeliegende Wissenschaft ist durch exzellente klinische Daten belegt und in Zukunft sind weitere Studien von uns geplant.