Die Vermeidung von nosokomialen Pneumonien und Superinfektion und ein Vordringen von Viren und Bakterien in den Bronchialraum und die Lungen war bei intensiv betreuten Patienten bereits vor COVID-19 ein brennendes Thema – Gurgeln und aktives Ausspülen von antiseptischen Spülungen ist vielen intensiv betreuten Patienten aber nicht möglich. Nun wurde am Universitätsklinikum Regensburg ein neuer Beatmungs-Adapter entwickelt, mit dem plasma-aktivierte Luft den Mund-Rachenraum fluten kann. Das gasförmige kalte Plasma kann auch in die schwer zugänglicheren Bereiche des oberen Atemtrakts und sogar die Nase vordringen. Das Gerät benötigt nur eine Behandlungsdauer von 5 Minuten. Die Zulassung des Medizinproduktes wird für die nächsten Wochen erwartet, und wir die Behandlung auch von COVID-Patienten erleichtern und die Infektionsgefahr für das Pflegepersonal reduzieren helfen.

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