In Südostasien gilt sie als oft genossene süße Delikatesse, ihr Geruch ist aber so müffelig-faulig, dass in öffentlichen Anlagen teilweise über Beschilderungen um „no durian please!“ gebeten wird. Nun bringen Forscher in Singapur die Stinkfrucht groß raus: Aus den Schalen der Durian lässt sich die Zellulose extrahieren und kombiniert mit Glycerin und Backhefe in ein Hydrogel verwandeln, das sich als kostengünstiger, nachwachsender und biologisch offenbar sehr verträglicher Wundverband eignet.

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