Patienten, die an Parodontose leiden, sollten einen Gang ins Schlaflabor ins Auge fassen. Denn Forscher der Universität Glasgow, Schottland, und der Ege University, Türkei,  entdeckten einen Zusammenhang zwischen obstruktiver Schlafapnoe und parodontaler Entzündung. Sie fanden heraus, dass sich die zu den immunologischen Abwehrmechanismen zählenden Faktoren im Zahnbett und im Speichel bei unruhigem, wenig erholsamem Schlaf verändern. Als Parameter dienten dazu Speichel, Biomarker aus dem Blutserum und Bakterien aus den Zahnfleischtaschen. Besonders die Bakterien in der Plaque von Menschen, die an schwer ausgeprägter Schlafapnoe litten, zeigten deutliche Veränderungen gegenüber Testpersonen auf, die mit einem gesunden Schlaf gesegnet waren.

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https://www.parodontitis.com/news/parodontose-und-schlafapnoe-008.html

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