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Heft 4 – August 2026

Liebe Leserin, lieber Leser,

Sven Skupin
Sven Skupin

Longevity – der Hype, der gerade in aller Munde ist, klingt oft nach Hightech-Gadgets, endlosen Supplement-Regalen und Biohacking-Marathons. Dazu kommen die überall wie Pilze aus dem Boden schießenden, selbsternannten Experten, die einem erklären, wie man zum besten Alter aller Zeiten kommt.

Aber mal ehrlich: Gerade in der Implantologie ist das doch schon Alltag. Allerdings geht es hier nicht nur um Lebenszeit, sondern um Lebensqualität – und die beginnt im Mund. Kein Wunder also, dass das Thema Longevity jetzt auch in der Dentalwelt angekommen ist. Anfang April wurde mit Dentgevity die erste Deutsche Gesellschaft für Longevity in der Zahnmedizin gegründet. Sie bringt frischen Wind in die Forschung und will evidenzbasierte Erkenntnisse aus der Longevity-Bewegung direkt in die tägliche Praxis tragen.

Dabei geht es nicht um Lifestyle-Trends oder schnelle Lösungen, sondern um nachhaltige Prävention und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Schließlich begleitet kaum jemand Patienten so konstant und langfristig wie unsere pip-Leser. Wir wissen schon lange, dass gerade die Zahnmedizin eine Schlüsselrolle spielt, wenn es darum geht, Körper und Geist bis ins hohe Alter fit zu halten.

Jetzt mal unter uns: Was in der Zahnmedizin seit Jahren bereits forciert wird, ist nichts anderes als Longevity pur – nur ohne den ganzen Pomp und das glamouröse Wording. Prophylaxe, regelmäßige Kontrollen, frühzeitige Behandlung – das sind die wahren Biohacks für gesunde Zähne und erfolgreiche Implantate.

Ob nun 80, 100 oder gar 120 Jahre – wer auf seine Zähne achtet, investiert in ein langes, selbstbestimmtes Leben. Und genau das macht Longevity für die Dentalwelt zur längst gelebten Realität.

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