Bioaktivierte laterale Kieferkammaugmentation mit Xenograft und quervernetzter Hyaluronsäure
Die Guided Bone Regeneration (GBR) ist der Standard zur Behandlung lokalisierter alveolärer Defekte [1].
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236 Fallstudien
Die Guided Bone Regeneration (GBR) ist der Standard zur Behandlung lokalisierter alveolärer Defekte [1].
Horizontale Knochenatrophien des Ober- und Unterkiefers stellen eine der häufigsten und schwierigsten klinischen Herausforderungen in der modernen Implantologie dar.
Die moderne Zahnmedizin beschreibt die Mundhöhle als immunologisch relevante Schnittstelle, an der lokale Gewebeverhältnisse in direktem Austausch mit der systemischen Gesundheit stehen.
Bei Implantatversorgungen im ästhetisch sensiblen Frontzahnbereich ist mit zunehmender Funktionsdauer häufig eine Weichgewebsrezession zu beobachten.
Der folgende Fallbericht beschreibt die Sofortimplantation im Unterkieferseitenzahnbereich mit transgingivaler Einheilung und frühzeitiger definitiver Versorgung. Ziel der Behandlung war es, einen frakturierten Unterkieferseitenzahn funktionell zu rehabilitieren und der Patientin innerhalb eines kurzen Zeitraums den Ersatz des fehlenden Zahns zu ermöglichen.
In diesem Fallbericht wird exemplarisch dargestellt, dass auch bei Patienten mit erheblichen systemischen Vorerkrankungen eine sichere und vorhersagbare implantologische Versorgung möglich ist.
Im Zusammenhang mit einer unzureichenden Kieferrelation zwischen Ober- und Unterkiefer treten skelettale Probleme häufig bei zahnlosen Patienten auf, insbesondere bei solchen mit langjähriger Zahnlosigkeit [1-3]. Zahnverlust löst einen fortschreitenden, ungleichmäßigen Resorptionsprozess des Alveolarkamms aus.
Die Sofortimplantation stellt heute bei geeigneter Indikationsstellung eine wissenschaftlich gut untersuchte Alternative zur klassischen Vorgehensweise dar.
Der langfristige Erfolg einer Sofortversorgung hängt maßgeblich von der Expertise des interdisziplinären Behandlungsteams ab.
Die digitale Implantologie entwickelt sich rasant weiter – besonders bei Full-Arch-Versorgungen. Mit den Weiterentwicklungen nach 2024 wird das hohe Tempo der Digitalisierung in der Implantologie verdeutlicht.