Eine Fallstudie von Dr. med. Dr. med. dent. Thomas Mehnert

Zweiteilige Keramikimplantate der neuesten Generation (ZrO2) gehören heute aufgrund der hervorragenden biologischen und materialtechnischen Eigenschaften zu den alternativen Behandlungsmöglichkeiten gegenüber Titanimplantaten [1-11]. Das Handling und der Workflow entsprechen mittlerweile den Forderungen der modernen Implantologie [12]. Anhand eines klinischen Falles wird der erfolgreiche Einsatz eines zweiteiligen Keramikimplantates gezeigt.

Falldarstellung

Eine 40-jährige Patientin stellte sich mit einem nicht erhaltungswürdigen Zahn 21 in unserer kieferchirurgischen Praxis vor (Abb. 1). Der Zahnfilm zeigt eine ca. 7 mm große apikale Aufhellung mit Verbreiterung des Parodontalspalts im oberen Wurzeldrittel (Abb. 1). In Anbetracht der klinischen Gegebenheiten (hohe Lachlinie, gute Mundhygiene) entschieden wir uns für ein zweiteiliges Keramikimplantat Zeramex XT (Dentalpoint AG).