fallstudien
Biokompatibilität von Keramikimplantaten in der Sofortversorgung
Keramikimplantate haben in der modernen Zahnmedizin an Bedeutung gewonnen. Dabei spielt ihre Interaktion mit dem Weichgewebe eine wichtige Rolle für den langfristigen Erfolg der implantologischen Versorgung. Das Verhalten von Weichgewebe um ein dentales Implantat beeinflusst die Wundheilung, Infektionsanfälligkeit und Langzeitstabilität.

Keramikimplantate haben in der modernen Zahnmedizin an Bedeutung gewonnen. Dabei spielt ihre Interaktion mit dem Weichgewebe eine wichtige Rolle für den langfristigen Erfolg der implantologischen Versorgung. Das Verhalten von Weichgewebe um ein dentales Implantat beeinflusst die Wundheilung, Infektionsanfälligkeit und Langzeitstabilität [1]. Die Biokompatibilität von Keramikimplantaten kann helfen, Entzündungen zu reduzieren und die Gewebestabilität zu verbessern [2].
Nach einer Avulsion von Zahn 11 durch einen Unfall im Alter von 15 Jahren wurde der Zahn in der Notaufnahme reimplantiert und via Schiene fixiert (Abb. 1). Im Laufe der bestehenden KFO-Behandlung zeigte sich eine Ankylose von Zahn 11 (Abb. 2, 3), die Entfernung des Zahnes war notwendig. Zu diesem Zeitpunkt war der Patient 17 Jahre alt, er wurde postextraktiv mit einer Klebebrücke versorgt (Abb. 4). Mit 21 Jahren stellte sich der Patient mit dem Wunsch nach einer implantologischen Versorgung als Sofortbehandlung in regio 11 mit einem ästhetischen zahnfarbenen Keramikimplantat erneut vor.
Diagnostik und Prognose
Unter Berücksichtigung seiner Anamnese wurde der Patient über die möglichen Behandlungsalternativen aufgeklärt. Aufgrund seines Alters und des notwendigen invasiven Beschleifens der jungfräulichen Zähne 12 und 21 zur Realisierung einer Brückenversorgung entschied sich der Patient für das Konzept der implantologischen Sofortbehandlung. Vorbereitend erfolgte ein Therapiegespräch, die Anfertigung einer DVT-Aufnahme und ein intraoraler Scan. Die Prognose der Behandlung wurde als sehr gut eingeschätzt, mit gleichzeitig ausgezeichneter ästhetischer Rehabilitation des Patienten (3).
























