fallstudien
CAD-Abutment mit überpresster Krone auf einem zweiteiligen Keramikimplantat
Der stark beherdete Zahn 36 musste extrahiert werden. In der Extraktionsalveole wurde im Sinne einer Socket Preservation Collacone und Collafleece (botiss) eingesetzt und mit einer Kreuznaht gesichert.

Der stark beherdete Zahn 36 musste extrahiert werden. In der Extraktionsalveole wurde im Sinne einer Socket Preservation Collacone und Collafleece (botiss) eingesetzt und mit einer Kreuznaht gesichert. Nach sechs Monaten konnte ein zweiteiliges Keramikimplantat (Zeramex T, Dentalpoint) in den gut ausgeheilten Knochen gesetzt werden. Nach weiteren drei Monaten wird nun das fest verwachsene Implantat mit einer einteiligen Suprastruktur versorgt. Nach der geschlossenen Abformung wird im Labor das Modell hergestellt. Die Wachsmodellation wird direkt auf dem CAD/ CAM-Abutment aufgebracht.
Nach Fertigstellung wird sie auf dem CAD/CAM-Abutment eingebettet und mit e.max Zirpress (Ivoclar Vivadent) überpresst. Nach Ausarbeitung, Einfärben und dem Glasurbrand der Krone ist die Restauration fertig zum Einsetzen. Am Fuß des CAD/CAM-Abutments sorgt ein kleiner Kunststoff-Sprengring für die sichere Positionierung des Abutments beim Einkleben in das Implantat. Nach der Entfernung des Gingivaformers wird die Anschlussgeometrie gereinigt und für die Verklebung vorbereitet. Es ist darauf zu achten, dass der Zementüberschuss komplett entfernt wird, da dieser sonst zu Gingiva-Irritationen oder Entzündungen der periimplanären Gewebemanschette führt. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, das Implantat möglichst paragingival zu setzen (Abb. 1-36).

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